SOZIAL. ÖKOLOGISCH

SPD HOFGEISMAR

Tim Kolle

Herzlich Willkommen auf den Internetseiten der SPD Hofgeismar

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

sehr geehrte digitale Gäste,

herzlich willkommen auf den Internetseiten des SPD-Stadtverbandes Hofgeismar. Als Vorsitzender freut es mich, Sie auf unseren Seiten begrüßen zu dürfen und bedanke mich für Ihr Interesse an unserer politischen Arbeit.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen einen Einblick in die Arbeit des SPD-Stadtverbandes in Hofgeismar und seinen Ortsvereinen in den acht lebenswerten Ortsteilen geben. Neben unseren Neuigkeiten können Sie sich auf den folgenden Seiten über unsere Fraktion im Stadtparlament und Ihre Arbeit, die Ansprechpartner unserer Ortsvereine, sowie unseren Zielen informieren.   

Hofgeismar als Mittelzentrum bietet unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern alle infrastrukturell wichtigen Möglichkeiten wie Fachärzte, Kulturangebote, Schwimmbäder und vieles mehr. Die Sicherung und der Ausbau dieser hohen Lebensqualität in Hofgeismar und seiner Ortsteile liegt uns sehr am Herzen. Aus diesem Grund halten wir an dem eingeschlagenen Weg der Stadtentwicklung, sowie der Stadtteile im Dorfentwicklungsprogramm fest.  Der Klimaschutz wird immer mehr ein zentrales Thema unserer politischen Arbeit. So konnten wir schon erfolgreich Anträge zu den Themen Pflicht zur Errichtung von Photovoltaikanalgen und der Vermeidung von Schottergärten im Stadtparlament einbringen. Ebenfalls konnten wir für das Jahr 2022 die Pflanzung von 200 neuen Bäumen erfolgreich beantragen.   

In unserer Dornröschenstadt engagieren sich sehr viele Menschen in den zahlreichen Vereinen, Kulturgruppen, sozialen Einrichtungen oder bei der Freiwilligen Feuerwehr. Da das Ehrenamt ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft darstellt, ist die Unterstützung und die Förderung für uns essenziell. Auch die Tourismusentwicklung und der Personennahverkehr stehen auf der Agenda der SPD Hofgeismar.

Dank Ihrer Stimme sind wir weiterhin stärkste Fraktion der Stadtverordnetenversammlung in Hofgeismar. Mit Ihrer Unterstützung möchten wir Hofgeismar auch weiterhin zukunftsorientiert gestalten.

Ihr

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Automatisch generierte Beschreibung

Vorsitzender

SPD fordert Überarbeitung des Haushalts und kritisiert geplante Steuererhöhungen

Die SPD-Fraktion im Stadtparlament Hofgeismar fordert eine grundlegende Korrektur der aktuellen Haushaltspolitik sowie einen realistischen Kurs bei der Stadthalle. Maßstab müsse dabei stets sein, die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt zu sichern und weitere Belastungen für Bürgerinnen und Bürger zu vermeiden.
Zentraler Kritikpunkt der SPD ist der Haushalt 2026 mit geplanten Grundsteuererhöhungen von derzeit 320 % auf 530 % sowie einer Gewerbesteuererhöhung von 400 auf 450 %. Diese zusätzliche Belastung für die Bürgerinnen und Bürger ist völlig inakzeptabel. Wir kritisieren, dass Bürgermeister Torben Busse (CDU) – wie bereits in den beiden vergangenen Jahren – ausschließlich Steuererhöhungen für einen Haushaltsausgleich der Stadt Hofgeismar vorschlägt. Eigene innovative Ideen fehlen hier leider ebenso wie bei der CDU, die im letzten Ausschuss als einzige Fraktion für diesen Weg gestimmt hat. Wir fordern – wie auch in den Vorjahren – neue Wege in der Verwaltung zu gehen.
Der Co-Vorsitzende der SPD-Fraktion, Frank Nikutta, betont: „Wenn die einzige Antwort aus dem Rathaus und von der CDU Steuererhöhungen sind, läuft etwas grundlegend falsch. Wir haben nicht ausschließlich Einnahmeprobleme, sondern vor allem ein Ausgabeproblem. Bevor Bürgerinnen, Bürger und Betriebe weiter belastet werden, müssen erst alle finanziellen Spielräume genutzt und Strukturen kritisch hinterfragt werden.“
Kolle und Nikutta weisen darauf hin, dass zwei beschlossene Anträge der SPD zum Haushalt 2025 immer noch nicht umgesetzt sind. Die Vorlage eines Digitalisierungskonzepts lässt ebenso auf sich warten wie die Prüfung, ob Einrichtungen der Stadt – wie zum Beispiel die Stadthalle – in neue Gesellschaftsformen überführt werden können. Auch der Antrag der SPD zur interkommunalen Zusammenarbeit mit benachbarten Kommunen ist bislang durch den Bürgermeister nur unzureichend umgesetzt worden.
Hinzu kommt, dass zu erwartende Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur in Höhe von rund 5,71 Millionen Euro zur Verfügung stehen, die bislang nicht in den Haushaltsentwurf eingearbeitet wurden.
„Solange diese 5,71 Millionen Euro nicht berücksichtigt sind, ist der Haushalt aus unserer Sicht schlicht nicht beratungsfähig“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Tim Kolle. „Ein Haushalt, der die tatsächliche finanzielle Lage der Stadt nicht abbildet, taugt nicht als Grundlage für politische Entscheidungen.“ Aus Sicht der SPD fehlt bislang ein erkennbares Konzept zur Konsolidierung, das über höhere Steuern hinausgeht. Einsparpotenziale, Prioritätensetzungen und alternative Lösungsansätze würden zu wenig in den Blick genommen.
Diese Haltung zeige sich auch bei der Stadthalle. Die bislang verfolgten Planungen für einen Neubau oder eine umfassende Sanierung in der aktuellen Form sind finanziell nicht darstellbar. Stattdessen fordert die SPD eine deutlich günstigere, schrittweise Sanierung des bestehenden Gebäudes.
„Hofgeismar braucht eine funktionierende Stadthalle – aber sie muss bezahlbar bleiben“, so Tim Kolle. „Im Sinne des Sparens ist eine realistische Sanierung des Bestands der richtige Weg, um den Haushalt nicht weiter zu belasten.“ Frank Nikutta ergänzt: „Wir brauchen keine Prestigeprojekte und keine reflexartigen Steuererhöhungen, sondern tragfähige Lösungen. Eine schrittweise Sanierung mit klaren Prioritäten schützt den städtischen Haushalt und damit auch die Bürgerinnen und Bürger.“ Die SPD-Fraktion fordert den Magistrat auf, den Haushalt 2026 zu überarbeiten, die Mittel aus dem Sondervermögen vollständig einzuarbeiten.
„Am Ende geht es um politische Grundsatzentscheidungen“, so Kolle abschließend. „Dies hat auch nichts mit der Kommunalwahl am 15. März zu tun. Es ist bereits das dritte Jahr in Folge, dass es Bürgermeister Busse nur gelingt, einen genehmigungsfähigen Haushalt vorzulegen, indem er Steuererhöhungen vorschlägt. In den vergangenen zwei Jahren konnten wir diese verhindern, und auch in diesem Jahr vermissen wir reale Einsparmaßnahmen aus dem Rathaus. Ebenso fehlen Konsolidierungsgespräche mit der Verwaltung – entsprechende Gesprächsangebote gab es in diesem Jahr nicht. Diese fordern wir nun mit einem Antrag ausdrücklich ein. Bevor Bürgerinnen, Bürger und Betriebe weiter belastet werden, müssen erst alle finanziellen Spielräume genutzt und Strukturen kritisch hinterfragt werden.“

 

SPD-Fraktion fordert günstigere Fahrten nach Kassel

Antrag für Tarif „KasselPlus“

Die SPD-Fraktion in Hofgeismar erneuert ihre Forderung, für die Bürgerinnen und Bürger im Altkreis Hofgeismar günstigere Fahrpreise für Fahrten ins Oberzentrum Kassel zu erzielen. 
„Einzelfahrkarten von Hofgeismar nach Kassel kosten inzwischen 8,60 € und das sei nicht nur unzumutbar, sondern konterkariere das Ziel einer klimafreundlichen Verkehrspolitik“ erläutert Fraktionsvorsitzender Tim Kolle die Situation. 
Wer lässt schon das Auto stehen, wenn für eine Hin- und Rückfahrt von Hofgeismar nach Kassel 17,20 € zu zahlen sind? Um CO2 einzusparen und weiteres Verkehrschaos in Kassel abzuwenden brauche es attraktivere Fahrpreise. Es sei unbefriedigend, dass einige Kommunen im Landkreis in den Genuss des Tarifs KasselPlus fallen, damit deutlich günstiger in das Oberzentrum gelangten und andere nicht.
Die gute Anbindung mit der Regio-Tram ins Oberzentrum Kassel wird durch einen viel zu hohen Fahrpreis leider konterkariert. Für Schüler und Vielfahrer, die Monats- und Jahreskarten nutzen können, ist das Angebot sehr gut, doch für Einzelfahrten zum Einkaufen, kulturelle Besuche etc. ist es nicht zu nutzen.
Die SPD fordert in ihrem Antrag, dass der Magistrat mit dem NVV verhandelt, mit dem Ziel, gleichwertige Lebensverhältnisse in Bezug auf die NVV-Nutzung zu erzielen.
Darüber hinaus sollte es auch für Einwohner/innen im Altkreis Hofgeismar möglich sein, mit ihren erworbenen Eintrittskarten für Kulturveranstaltungen in Kassel kostenlos oder zumindest vergünstigt mit Bus und Bahn zu den Events zu gelangen. 
„Der NVV hat im letzten Sommer im KasselPlus-Gebiet damit geworben, dass z.B.in den Eintrittskarten für das Staatstheater, zur Museumsnacht, Eissporthalle oder Wasserspielen ein vergünstigter und z.T. kostenloser Transfer durch den NVV enthalten ist“ fasst Kolle die ungleichen Bedingungen zusammen.

 

 

SPD Hofgeismar übergibt Spende an das Quartier am Markt

Die SPD Hofgeismar hat den Erlös ihrer Reibekuchen-Aktion auf dem Weihnachtsmarkt an das Quartier am Markt übergeben. Stadtverbandsvorsitzender Tim Kolle und Monika Grebing überreichten die Spende im Rahmen eines Besuchs an die Verantwortlichen des Quartiers und informierten sich dabei über die vielfältige Arbeit vor Ort.

Am 3. Adventswochenende hatten Mitglieder der SPD-Ortsvereine ehrenamtlich Kartoffelpuffer gebacken und diese auf dem Hofgeismarer Weihnachtsmarkt gegen eine Spende abgegeben. Der Erlös kommt in diesem Jahr dem Quartier am Markt zugute, das mit seinem Engagement einen wichtigen Beitrag zum sozialen Miteinander und zur Belebung der Innenstadt leistet.

„Die positiven Rückmeldungen der vergangenen Jahre zeigen, wie sehr diese Aktion angenommen wird. Uns war wichtig, den Erlös erneut für einen guten Zweck in unserer Stadt einzusetzen. Die Arbeit des Quartiers am Markt ist ein echter Gewinn für Hofgeismar“, betonte Stadtverbandsvorsitzender Tim Kolle bei der Spendenübergabe.

Auch Monika Grebing hob die Bedeutung der Einrichtung hervor: „Hier wird tagtäglich wertvolle Arbeit für Familien, Kinder und Ehrenamtliche geleistet. Es ist schön zu sehen, dass die Spende ganz konkret dort ankommt, wo sie gebraucht wird.“

Jochem Wenigmann vom Quartier am Markt zeigte sich dankbar für die Unterstützung und erläuterte mögliche Einsatzbereiche der Spende: „Mögliche Verwendungen der Spende wären die Anschaffung neuer Spielgeräte und Spiele für das Eltern-Kind-Café, die Anschaffung von Lehrmaterial für den Bereich Nachhilfe sowie die Anschaffung von Malutensilien für unsere Petri-Malerinnen und - Maler. Diese Angebote werden täglich genutzt und kommen vielen Menschen direkt zugute.“

Die SPD Hofgeismar bedankt sich ausdrücklich bei allen Besucherinnen und Besuchern des Weihnachtsmarktes, die mit ihrer Spende zum Erfolg der Aktion beigetragen haben. „Ohne diese große Bereitschaft zur Unterstützung wäre eine solche Spende nicht möglich“, so Kolle abschließend.

 

Liste zur Kommunalwahl einstimmig beschlossen - SPD Hümme

Bei der kurz vor Weihnachten im Generationenhaus Bahnhof Hümme stattgefundenen Mitgliederversammlung der SPD Hümme konnte der Vorsitzende Michael König zahlreiche Mitglieder des Ortsvereins begrüßen. Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Vorstellung des Vorschlags zur Wahl des Ortsbeirates Hümme.

In vorangegangenen Sitzungen hatte der Ortsverein einen Listenvorschlag erarbeitet, der nun vom Vorstand eingebracht wurde. In geheimer Wahl stimmten die anwesenden Mitglieder über diesen Vorschlag ab, der einstimmig angenommen wurde. Der kleine Ortsverein zeigt sich stolz darauf, erneut zehn engagierte Mitglieder gefunden zu haben, die sich der kommenden Kommunalwahl stellen und für die SPD-Liste zum Ortsbeirat Hümme kandidieren möchten.

Als Koordinator für die anstehende Kommunalwahl stellte sich Peter Nissen zur Verfügung, der über langjährige Erfahrung in der Kommunalpolitik verfügt. Er moderierte souverän die in den vergangenen Sitzungen erarbeiteten Ziele der SPD Hümme. Dabei konnten noch einige neue Anregungen und Vorschläge aus der Runde aufgenommen werden.

Für den Ortsbeirat Hümme kandidieren für die SPD: Ingo Pies, Michael König, Beate Carl, Markus Küch, Felix Wieners, Erika Lauterbach-Nissen, Klaus Bertram, Peter Nissen, Markus Mannsbarth und Gerd Henze.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Versammlung fand ein reger Austausch statt, bei dem weitere Termine und Ziele für die kommende Zeit besprochen wurden.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD sowie der gesamte Ortsverein Hümme blicken zuversichtlich auf die bevorstehende Kommunalwahl. In der Hoffnung auf ein erneut starkes Votum der Hümmer Bürgerinnen und Bürger möchten sie auch künftig aktiv zur positiven Entwicklung des Ortes beitragen.

 

SPD-Fraktion schockiert über Haushaltseinbringung des Bürgermeisters

Die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung zeigt sich schockiert über die aktuelle Haushaltseinbringung des Bürgermeisters. Bereits zum dritten Mal in Folge wird ein Haushalt mit einem geplanten Defizit vorgelegt – und erneut besteht die zentrale Antwort des Bürgermeisters zum Haushaltsausgleich primär in Steuererhöhungen. Statt struktureller Reformen sollen die Bür-gerinnen und Bürger über höhere Grundsteuern A und B belastet werden, während gleichzeitig auch die Gewerbesteuer für die heimischen Unternehmen angehoben werden soll. Dass es in den vergangenen Jahren nicht zu dramatischen Steuererhöhungen gekommen ist, war dabei maßgeblich dem Widerstand und den Änderungsanträgen der SPD-Fraktion zu verdanken.
Für die SPD ist dieser Kurs nicht mehr vermittelbar. Fraktionsvorsitzender Tim Kolle kritisiert die fehlende strategische Ausrichtung deutlich: „Seit drei Jahren erleben wir denselben Ablauf: ein defizitärer Haushalt und als vermeintlich einfache Lösung Steuererhöhungen. Dass ist keine Haushaltspolitik mit Weitblick, sondern Ausdruck von Ideenlosigkeit.“ Besonders irritierend sei, dass beschlossene Maßnahmen zur Entlastung des Haushaltes vom Bürgermeister nicht konsequent verfolgt oder umgesetzt würden.
Auch der Co-Fraktionsvorsitzende Frank Nikutta äußert deutliche Kritik: „Von einem Bürgermeister, der zuvor eine IT-Abteilung geleitet hat, hätten wir deutlich mehr Impulse für Digitalisierung, Effizienzsteigerung und eine spürbare Entlastung der Aufgabenbewältigung in der Verwaltung er-wartet. Dass bei der Haushaltsberatung 2025 auf einen SPD-Antrag beschlossenen Digitalisie-rungskonzept liegt immer noch nicht vor. "Stattdessen erleben wir Stillstand und das reflexartige Zugreifen in die Taschen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Unternehmer.“
Dies ist deutlich zu wenig, wir erwarten als SPD Fraktion hier trotz schwieriger Rahmenbedingungen der kommunalen Familie vom direkt gewählten Bürgermeister Innovationen und Vorschläge zur derzeitigen Finanzsituation.
Die SPD-Fraktion stellt klar, dass sie weitere Belastungen der Bevölkerung entschieden ablehnt. Insbesondere eine Anhebung der Grundsteuer in dem aktuell geplanten Umfang auf 520 Prozent wird die SPD nicht mittragen. „Wer Jahr für Jahr Defizite plant und keine strukturellen Veränderungen angeht, kann nicht ernsthaft erwarten, dass die Bürgerinnen und Bürger dafür immer wie-der die Rechnung bezahlen“, so die SPD-Fraktion.
Aus Sicht der Sozialdemokraten ist nun ein grundsätzlicher Kurswechsel erforderlich. Es brauche endlich den Mut, grundlegende Strukturen zu verändern, Prozesse zu modernisieren und Ausgaben kritisch zu hinterfragen. Ein einfaches „Weiter so“ dürfe es nicht länger geben.

 

 

SPD-Fraktion lehnt verpflichtende Straßenreinigungsgebühr entschieden ab

Die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Hofgeismar lehnt die geplanten Änderungen an der Straßenreinigungssatzung und der dazugehörigen Gebührenordnung entschieden ab. Die vorgelegten Beschlüsse sehen vor, eine flächendeckende Straßenreinigung einzuführen und die entstehenden Kosten künftig verpflichtend auf sämtliche Grundstückseigentümer umzulegen. Was im Antragstext harmlos klinge, sei in Wahrheit ein erheblicher Eingriff in die finanzielle Belastung vieler Bürgerinnen und Bürger, kritisiert die SPD. Fraktionsvorsitzender Tim Kolle macht deutlich, dass die Maßnahme aus Sicht der SPD weder ausreichend durchdacht noch praxistauglich sei. „Diese Maßnahme, so harmlos sie erscheinen mag, bedeutet in der Praxis nichts anderes als eine verpflichtende Gebühr für alle Grundstückseigentümer – unabhängig davon, ob tatsächlich eine Reinigung stattfinden kann oder nicht. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sollen die Kosten per Sat-zung auf alle umgelegt werden. Das halten wir für falsch und unausgereift.“ Kolle betont, dass zahlreiche Straßenzüge in Hofgeismar aufgrund dichter Parkraumnutzung realistisch nicht in einer Form gereinigt werden können, die eine flächendeckende Gebührenpflicht rechtfertigen würde. „Bevor man neue Belastungen beschließt, muss klar sein, wie die Leistung überhaupt erbracht werden kann. Diese Frage ist völlig offen.“
Auch der Co-Fraktionsvorsitzende Frank Nikutta warnt vor erheblichen Folgen für Verwaltung und Bürgerschaft und stellt klar, dass die SPD-Fraktion jede zusätzliche finanzielle Belastung der Grund-stückseigentümer ablehnt. Die geplante Regelung sei ein Schnellschuss, der die Stadt vor unnötige Konflikte stellen werde. „Wir warnen ausdrücklich vor diesem Vorgehen. Die Einführung einer ver-pflichtenden Straßenreinigungsgebühr ohne ein tragfähiges Umsetzungskonzept wird unweigerlich eine Welle an Widersprüchen und Beschwerden auslösen. Die Menschen werden zu Recht irritiert und verärgert sein. Wir lehnen diese verpflichtende Gebühr grundsätzlich ab – sie ist den Bürgerinnen und Bürgern in dieser Form nicht zuzumuten.“ Eine solide Grundlage fehle, so Nikutta weiter, denn bevor man überhaupt über neue Gebühren nachdenke, müsse klar sein, wie die praktische Reinigung unter realen Bedingungen funktionieren könne – gerade dort, wo parkende Fahrzeuge eine regelmäßige Reinigung faktisch unmöglich machten.
Anstatt Eigentümerinnen und Eigentümer pauschal und ohne gesicherte Leistungsgewähr zu belasten, erwartet die SPD-Fraktion vom Rathaus endlich einen klaren Sparkurs und eine konsequente Überprüfung der eigenen Ausgaben, bevor eine verpflichtende Gebühr eingeführt wird. Die vorgelegte Vorlage, die den Bürgerinnen und Bürgern zusätzliche Kosten aufbürdet, wird die SPD daher klar ablehnen.

 

Spende für Quartier am Markt 

SPD-Aktion auf Weihnachtsmarkt

Die positiven Rückmeldungen in den letzten drei Jahren nimmt die SPD in Hofgeismar zum Anlass, erneut mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt präsent zu sein und Kartoffelpuffer für einen guten Zweck zu backen.

„Die Hofgeismarer Innenstadt zu beleben und weiter zu entwickeln, verdient an allen Stellen Unterstützung. Daher haben wir uns entschieden, den diesjährigen Erlös für die tolle und sinnvolle Arbeit  der Ehrenamtlichen im Quartier am Markt zu spenden“, so Stadtverbandsvorsitzender Tim Kolle. 

Mitglieder aus den SPD-Ortsvereinen werden am 3. Adventswochenende auf dem Hofgeismarer Weihnachtsmarkt ehrenamtlich Reibekuchen backen und diese gegen eine Spende zugunsten des Quartiers herausgeben, fasst Kolle die Aktion zusammen. Jeweils von 13-19 Uhr an gleicher Stelle wie in in den Vorjahren werden die leckeren Reibekuchen angeboten, den Teig dafür spendet die Bundestagsabgeordneten Esther Dilcher.

In den letzten drei Jahren gingen die Erlöse an die Hofgeismarer Tafel, die Jugendfeuerwehren der Stadt Hofgeismar sowie an den Fördervereins des Tierparks Sababurg. Die Spenden seien dankbar und immer mit großer Freude entgegengenommen worden. Und so hofft die SPD auch in diesem Jahr auf viele „Reibekuchen-Esser“ am Stand, um mit den Spenden die wichtige Arbeit im Quartier am Markt und damit zur Entwicklung der Innenstadt zu unterstützen.

 

Einladung zur Diskussionsrunde

Die Diskussion um ein mögliches Verbotsverfahren gegen die AfD gewinnt zunehmend an Dynamik. Spätestens seit der Einstufung der gesamten Partei durch den Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch und der Gründung einer neuen AfD-Jugend am vergangenen Wochenende in Gießen wird das Thema intensiv in der Öffentlichkeit debattiert. Vor diesem Hintergrund lade ich gemeinsam mit den Jusos herzlich zu einer Diskussionsrunde ein am Donnerstag, den 11. Dezember 2025, um 19:30 Uhr, Einlass ab 19:15 Uhr, im Generationenhaus Hümme direkt am Bahnhof, Tiefenweg 12, 34369 Hofgeismar-Hümme. Um nicht nur Meinungen, sondern auch fundierte Informationen über die rechtlichen Grundlagen zu erhalten, wird Dr. h.c. Georg Falk, bis 2024 Richter am Staatsgerichtshof a. D. und Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Frankfurt am Main, die wichtigsten Fakten erläutern. Im Anschluss besteht ausreichend Gelegenheit für Fragen und eine offene Diskussion. Bitte geben Sie diese Einladung gerne an weitere Interessierte weiter. Über eine Rückmeldung zur Teilnahme bis spätestens 9. Dezember 2025 freue ich mich unter esther.dilcher.wk@bundestag.de oder telefonisch unter 05671 5099398.

 

SPD VOR ORT

 

Jahreshauptversammlung der SPD Hümme

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der SPD Hümme im Spätsommer konnte der Vorsitzende, Michael König, eine positive Bilanz ziehen. Im Generationenhaus Bahnhof Hümme berichtete er den anwesenden Mitgliedern über die Erfolge des vergangenen Jahres. Als besonderer Gast war Tim Kolle, der Vorsitzende des SPD-Stadtverbands Hofgeismar, anwesend.

Nach den Berichten von Kassierer Markus Mannsbarth und den Kassenprüfern wurde der Vorstand entlastet und in seinem Amt bestätigt. Der aktuelle Vorstand setzt sich weiterhin zusammen aus:

  • Michael König (Vorsitzender)

  • Beate Carl (Stellvertreterin)

  • Markus Mannsbarth (Kassierer)

  • Erika Lauterbach-Nissen (Schriftführerin)

Als neue Kassenprüfer wurden Gerd Henze und Peter Nissen gewählt.

Nahversorgung und Tourismus als Erfolgsbeispiele

Michael König hob in seinem Rechenschaftsbericht zwei besonders gelungene Projekte hervor. Im November 2024 wandte sich Christoph Becker aus Espenau an die SPD Hümme und den Ortsvorsteher Ingo Pies. Inspiriert durch die Bemühungen der SPD, die Nahversorgung zu verbessern und einen „Tante Enso Markt“ zu etablieren, stellte Becker sein eigenes Konzept für einen 24/7-Markt namens „Mein Markt um’s Eck“ vor. Die SPD unterstützte das Vorhaben von Anfang an in den Sitzungen des Ortsbeirates. Mit Erfolg: Der Markt hat im September seine Türen für die Bevölkerung geöffnet.

Ein weiterer Erfolg ist die Realisierung eines Wanderparkplatzes am Dingel, nahe der Segelflieger. Dieser wurde auf Initiative der SPD aus einem Antrag von 2021 hin in den städtischen Gremien behandelt. Die Stadt hat nun begonnen, den Parkplatz am Diemeltaler Schmetterlings-Steig anzulegen. Dies zeigt, wie durch das Engagement der SPD Naturschutz, sanfter Tourismus und die Unterstützung lokaler Vereine Hand in Hand gehen können.


Weichenstellung für die Kommunalwahl 2026

Ein Großteil des Abends war der Kommunalwahl 2026 gewidmet. Die Mitglieder diskutierten lebhaft über erste Themen und legten einen Zeitplan fest. Mögliche Kandidaten für den Ortsbeirat wurden benannt und kontaktiert. Der Ortsverein besprach eingehend das weitere Vorgehen.

Die interessante und harmonische Versammlung fand erst am späten Abend ihren Abschluss, nachdem sich die Mitglieder noch längere Zeit intensiv ausgetauscht hatten.

Michael König, Vorsitzender

 

SPD Hofgeismar nominiert Kandidatinnen und Kandidaten für die Kreistagswahl 2026

Der SPD-Stadtverband Hofgeismar nominierte in seiner letzten Delegiertenversammlung die Kreistagskandidatinnen und -kandidaten für die Kommunalwahl am 15. März 2026. Die gewählten Delegierten aus den SPD-Ortsvereinen Hofgeismar, Hombressen, Hümme und Schöneberg waren vollständig erschienen, um gemeinsam die personelle Aufstellung für die SPD-Kreistagsliste zu beschließen.

SPD-Stadtverbandsvorsitzender Tim Kolle machte deutlich, wie wichtig es für Hofgeismar sei, auf der Kreisebene gut vertreten zu sein. „Eine starke Vertretung im Kreistag ist nicht nur für die SPD wichtig, sondern hat auch für Hofgeismar als Mittelzentrum mit Schulen, Krankenhaus und regionaler Infrastruktur eine zentrale Bedeutung.“

Erneut wurde der langjährige Kreistagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Frank Nikutta, nominiert. Ebenso sollen das bisherige Kreisausschussmitglied Vera Zeich und die jetzige Kreistagsabgeordnete Ilka Grebing wieder auf der Kreistagsliste vertreten sein. Weiterhin bekam Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzender Tim Kolle das Vertrauen von den Delegierten ausgesprochen und ebenso wurde Maik Kolle für die Liste nominiert.
Tim Kolle gratulierte den Gewählten und stellte fest: „Wir haben eine gute Mischung aus erfahrenen Kreistagsmitgliedern und neuen Kräften, Frauen und Männern, sowie eine ausgewogene Verteilung zwischen Kernstadt und Ortsteilen wählen können.“

Auch die Kommunalwahl im nächsten Jahr war ein zentrales Thema der Versammlung. Bereits jetzt arbeitet der SPD-Stadtverband Hofgeismar gemeinsam mit den Ortsvereinen daran, engagierte Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtverordnetenliste zu gewinnen.

 

SPD Sommerfest im Schwimmbad Kelze

Wieder einmal fanden viele Gäste den Weg zum traditionellen Sommerfest des SPD-Stadtverbands Hofgeismar, das diesmal im frisch renovierten Schwimmbad in Kelze stattfand. Vorsitzender Tim Kolle begrüßte die Gäste und zeigte sich erfreut, dass mit der Renovierung des Kelzer Bades ein wichtiges Infrastrukturprojekt umgesetzt wurde. Viele Besucher aus nah und fern nutzten das neugestaltete Schwimmbad, und die SPD freue sich, an diesem Kleinod ihr diesjähriges Sommerfest ausrichten zu können. Kolle dankte dem Pächterehepaar Przyswitt herzlich für diese Möglichkeit und die tatkräftige Unterstützung bei der Organisation.

Bei selbstgebackenen leckeren Kuchen sowie herzhaften Salaten und Grillwurst wurde viel geschnuddelt und über politische Themen diskutiert. Besonders hervorgehoben wurde, dass die Sanierung des Waldschwimmbads Kelze mit Mitteln aus dem Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzept (IKEK) realisiert werden konnte. Die SPD machte deutlich, dass es ihr in den Haushaltsberatungen stets ein zentrales Anliegen war und bleibt, wichtige IKEK-Projekte auch in den anderen Ortsteilen zu sichern und umzusetzen. Nur so könne eine ausgewogene Entwicklung der gesamten Stadt und ihrer Stadtteile gelingen – von der Innenstadt bis in die Dörfer.

 

Schöneberger Weinfest 2025

Am 22.08.2025 ist es wieder so weit!
Freut euch ab 18 Uhr in und um die Schützenhalle auf:
✨ Feine Weine
✨ Bratwurst vom Grill
✨ Den legendären Schöneberger Überraschungsteller

Kommt vorbei & genießt einen gemütlichen Abend mit Freunden! 

 

SPD SOMMERFEST 2025

Liebe Genossinnen und Genossen,

unser Sommer- und Familienfest im vergangenen Jahr in Homme war wieder ein voller Erfolg. Daher möchten wir Dich auch in diesem Jahr herzlich zum Sommer- und Familienfest des SPD-Stadtverbands einladen.

Wann? Samstag, 16. August 2025, ab 15:00 Uhr
Wo? Waldschwimmbad Kelze

Es erwartet Dich ein gemütlicher Nachmittag in entspannter Atmosphäre mit Kaffee und köstlichem Kuchen. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Es gibt erfrischende Kaltgetränke und herzhafte Bratwürstchen vom Grill.

Falls Du eine Mitfahrgelegenheit benötigst, melde Dich gerne bei
Tim Kolle: 0157 5784 4446
Elisabeth Hanf: 05671 / 1748

Wir freuen uns darauf, Dich in Kelze begrüßen zu dürfen!
Bitte bring diese Einladung am Veranstaltungstag mit.

Herzliche Grüße
Tim Kolle

 

Rede zum Haushalt 2025 durch unseren Fraktionsvorsitzenden Tim Kolle

Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Gäste,

zunächst möchten wir uns ausdrücklich bei Herrn Becker und seinem gesamten Team bedanken. Die Erstellung eines Haushaltsplans in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist keine leichte Aufgabe.
Umso mehr danken wir für die Sorgfalt, mit der die Unterlagen aufbereitet wurden –
und auch für die Geduld und Offenheit bei der Beantwortung der vielen Rückfragen, die wir im Vorfeld gestellt haben.

 

Wir beraten heute einen Haushaltsentwurf, der – und das ist eine gute Nachricht – kein Defizit mehr aufweist.
Das liegt allerdings nicht daran, dass wir strukturell gut aufgestellt wären – sondern ausschließlich an einer außergewöhnlich hohen Gewerbesteuernachzahlung,
die die Haushaltslage in diesem Jahr stark entlastet.

 

Diese Einmaleinnahme sorgt kurzfristig für Entspannung –
ändert aber nichts an den strukturellen Herausforderungen, vor denen wir stehen.

Denn ohne diesen Sondereffekt sähe der Haushalt ganz anders aus – und genau das dürfen wir nicht ausblenden.
 

Es war und ist unsere Aufgabe, langfristig tragfähige Strukturen zu schaffen –mnicht auf Glücksfälle zu hoffen.
Deshalb bleibt unsere Kritik bestehen:
Bereits im Sommer 2024 hat die SPD-Fraktion beantragt,
konkrete Einsparpotenziale zu benennen
und Vorschläge zur Einnahmeerhöhung zu erarbeiten –
mit dem Ziel, strukturelle Risiken zu minimieren und Steuererhöhungen zu vermeiden.

 

Dieser Antrag wurde damals von allen anderen Fraktionen abgelehnt. Und heute sehen wir das Ergebnis:
Statt einer klaren Strategie erleben wir eine Zufallsfinanzierung.
Wer sich allein auf Einmaleffekte verlässt,
der handelt nicht vorausschauend, sondern riskiert, dass wir beim nächsten Haushalt wieder vor einem Defizit stehen.

 

Wir begrüßen ausdrücklich,
dass der Magistrat seine ursprüngliche Planung angepasst
und den Vorschlag einer deutlich höheren Grundsteuer B zurückgenommen hat.

Stattdessen wird nun der Nivellierungshebesatz des Landes Hessen als Grundlage herangezogen – so, wie wir es als SPD-Fraktion bereits in unserem Änderungsantrag beantragt hatten.

 

Das ist ein Schritt in die richtige Richtung –
ein Signal der Vernunft und der gemeinsamen Verantwortung.
Denn Steuererhöhungen dürfen nicht das erste Mittel sein,
wenn strukturelle Reformen noch ausstehen.
Wir danken daher allen, die sich dieser Sichtweise angeschlossen haben – und sehen darin ein wichtiges Zeichen für die politische Handlungsfähigkeit in schwierigen Zeiten. Wir als SPD-Fraktion sind stolz darauf, mit langem Atem und konsequenter Haltung zum zweiten Mal in Folge
eine überzogene Erhöhung der Grundsteuer verhindert zu haben.

 

Und wir haben damit nicht nur eine finanzpolitisch fragwürdige Maßnahme abgewendet – wir haben auch eine deutliche Mehrbelastung der Bürgerinnen und Bürger verhindert, die es am Ende schlicht nicht gebraucht hat.
Stattdessen wird die Grundsteuer nun auf dem Maß der Nivellierungshebesätze des Landes Hessen festgesetzt –
genau so, wie wir es bereits frühzeitig in unserem Änderungsantrag beantragt hatten.
Das ist keine Symbolpolitik, sondern eine verantwortungsvolle Entscheidung:

 

  • sozial ausgewogen,
  • haushaltsverträglich,
  • und im Einklang mit den Vorgaben des kommunalen Finanzausgleichs.
     

Denn wer die Hebesätze deutlich unter dem Nivellierungshebesatz ansetzt,
tut am Ende so, als sei die Stadt finanziell besser aufgestellt, als sie es tatsächlich ist –
und erhält entsprechend geringere Schlüsselzuweisungen vom Land.

 

Mit unserem Kurs vermeiden wir genau diesen Fehler –
wir schützen damit zugleich die Bürgerinnen und Bürger vor unnötigen Mehrbelastungen und schaffen eine solide Grundlage für künftige Haushaltsjahre.

 

Hofgeismar braucht jetzt eine Politik, die zuerst im eigenen Haus reformiert –
und nicht reflexhaft neue Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger beschließt.


Strukturelle Reformen sind dringend notwendig –
und sie müssen der erste Schritt sein, nicht der letzte.

Das gilt sowohl für die Debatte um die Grundsteuer,
als auch für neue Belastungsvorschläge wie die beantragte flächendeckende Einführung einer Straßenreinigungsgebühr,
getragen von CDU und WSD.

 

Diese Maßnahme, so harmlos sie im Antragstext erscheinen mag, bedeutet in der Praxis nichts anderes als eine verpflichtende Gebühr für alle Grundstückseigentümer
unabhängig davon, ob tatsächlich eine Reinigung stattfinden kann oder nicht.

 

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sollen die Kosten per Satzung auf alle umgelegt werden.
 

Ich möchte an dieser Stelle ganz persönlich sprechen:
Ich selbst habe 25 Meter Straßenkante,
und davon sind regelmäßig 15 Meter durch Fremdparker belegt – Tag für Tag. – das ist kein Einzelfall !

Und ich frage Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen:
Mit welcher Selbstverständlichkeit verlangen Sie hier eine neue Gebühr, ohne dass auch nur annähernd geklärt ist, wie die Reinigung konkret sichergestellt werden kann?

 

Diese Maßnahme ist nicht abschließend durchdacht, und
 

Ich wünsche allen Beteiligten gute Nerven
bei der Welle an Widersprüchen und Beschwerden,
die dieser Schnellschuss nach sich ziehen wird.

 

Nur wenn wir nachweislich alle internen Spielräume ausgeschöpft haben,
können wir überhaupt rechtfertigen, über neue finanzielle Lasten für die Menschen in unserer Stadt nachzudenken.

Wir als SPD-Fraktion stehen für eine andere Politik:
Für eine Politik, die Verantwortung übernimmt,
ohne Bürgerinnen und Bürger vorschnell zur Kasse zu bitten.

Wir stehen für eine ehrliche Bestandsaufnahme,
eine strukturierte Prioritätensetzung
und eine konsolidierte Zukunftsstrategie.

 

Wir haben dazu konkrete Anträge eingebracht –
die nicht nur kurzfristig wirken,
sondern mittelfristig helfen, den städtischen Haushalt dauerhaft zu stabilisieren.

Dabei geht es uns nicht um Symbolpolitik,
sondern um fundierte und durchdachte Maßnahmen:

 

1. Wiederbesetzungssperre und Einstellungsstopp
Mit unserem Antrag beauftragen wir den Magistrat,
eine Wiederbesetzungssperre bis zum 31.12.2025 umzusetzen:
Freiwerdende Stellen sollen nicht automatisch nachbesetzt werden. So wird geprüft, ob die Aufgaben durch bestehendes Personal aufgefangen werden können.

Ergänzend beantragen wir einen Einstellungsstopp für Neubedarf – also für Stellen, die neu geschaffen werden sollen.

Ausgenommen von beiden Maßnahmen sind selbstverständlich die städtischen Kindertagesstätten
sowie zwingend erforderliche gesetzliche oder vertragliche Verpflichtungen.

Über Ausnahmen entscheidet der Haupt- und Finanzausschuss –
transparent, nachvollziehbar und sachlich.

Das ist kein Stellenabbau,
sondern gezielte Steuerung und ein Signal für sparsame Personalpolitik.

 

2. Digitalisierung und KI als strategisches Konsolidierungsinstrument
Mit unserem zweiten Antrag fordern wir den Magistrat auf,
bis Ende 2025 ein umfassendes Digitalisierungskonzept vorzulegen –
inklusive der Prüfung, wie Künstliche Intelligenz (KI) sinnvoll eingesetzt werden kann.

Ziel ist es, Verwaltungsprozesse zu optimieren,
bürokratische Aufwände zu reduzieren
und gleichzeitig Einsparpotenziale zu realisieren.

Gerade in angespannten Haushaltslagen dürfen wir nicht in analogen Routinen verharren –
wir müssen moderne Werkzeuge nutzen, um effizienter und bürgernäher zu arbeiten.

 

3. Prüfung neuer Organisationsformen für defizitäre Einrichtungen
Ein weiterer Antrag zielt auf unsere kommunalen Einrichtungen – wie das Schwimmbad oder die Stadthalle.

Diese sind wichtig für das gesellschaftliche Leben,
aber sie verursachen jährlich hohe Defizite.

Wir fordern daher die Prüfung,
ob diese Einrichtungen in andere Gesellschaftsformen überführt werden können –
z. B. als Eigenbetrieb oder kommunale GmbH.

Diese Modelle sind in vielen Kommunen erfolgreich erprobt:
Sie bleiben vollständig in kommunaler Hand,
erlauben aber eine wirtschaftlichere Steuerung
und mehr Flexibilität im Kosten- und Personalmanagement.

Wir fordern keine Umwandlung „auf Verdacht“ –
sondern eine fundierte Bewertung der Chancen, Risiken und möglichen Einsparungen.

 

4. Anpassung kommunaler Gebühren
Viele kommunale Gebühren – etwa für Verwaltungsleistungen –
wurden seit Jahren nicht angepasst.

Durch die Inflation steigen die Kosten der Stadt,
ohne dass dies in den Gebührensätzen abgebildet ist.

Wir fordern daher eine Überprüfung und Anpassung aller kommunalen Gebühren,
orientiert an der Verwaltungskostenordnung des Landes Hessen.

So sichern wir eine verursachungsgerechte Finanzierung
und verhindern unnötige Belastungen des Haushalts.

5. Anhebung der Spielapparatesteuer auf den Höchstsatz
Gerade in diesem Bereich schöpfen wir als Stadt bisher nicht das aus, was möglich ist.

Wir beantragen daher, die Spielapparatesteuer auf den gesetzlich zulässigen Höchstsatz anzuheben –
als Beitrag dieser Branche zur Finanzierung kommunaler Aufgaben.

Das ist sachlich, gerecht und haushaltswirksam –
ohne breite Bevölkerungsschichten zu belasten.

 

Diese Maßnahmen zeigen:
Wir denken über das einzelne Haushaltsjahr hinaus.

Wir wollen verlässliche Strukturen schaffen,
statt jährlich neue Löcher zu stopfen.

 

Wir freuen uns, wenn andere Fraktionen bereit sind, diesen Weg mitzugehen.

Denn Hofgeismar verdient eine Finanzpolitik,
die nicht nur kurzfristig funktioniert,
sondern auch den nächsten Generationen Gestaltungsspielräume lässt.

 

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

 

SPD-Fraktion beantragt Absetzung der Haushaltsberatung – Vertrauen in Verwaltungsspitze erschüttert

Auf Antrag der SPD-Fraktion im Stadtparlament Hofgeismar wurde in der letzten Stadtverordne-tenversammlung mehrheitlich beschlossen, nicht über den Haushalt abzustimmen. Hintergrund ist eine erhebliche Gewerbesteuernachzahlung, die dem Bürgermeister bereits während der Bera-tungen im Haupt- und Finanzausschuss am 28. April und 5. Mai bekannt war – dem Parlament je-doch nicht mitgeteilt wurde.

„Ehrenamtliche Stadtverordnete haben stundenlang unter falschen Voraussetzungen über Steuer-erhöhungen und Sparmaßnahmen diskutiert“, erklären die SPD-Fraktionsvorsitzenden Tim Kolle und Frank Nikutta in einer gemeinsamen Stellungnahme. „Diese gezielte Informationsverknappung untergräbt das Vertrauen in eine faire und transparente Haushaltsaufstellung.“

Besonders schwer wiegt für die SPD-Fraktion, dass Bürgermeister Torben Busse in dem Wissen um die unerwartete Mehreinnahme dennoch an der geplanten Erhöhung der Grundsteuer festhielt – und das Parlament weiter darüber beraten ließ.
„Von einem Bürgermeister, der regelmäßig betont, dass Wohl der Bürgerinnen und Bürger im Blick zu haben, hätten wir mehr erwartet. In einer so zentralen Frage wie dem städtischen Haus-halt Transparenz zu verweigern und gleichzeitig eine zusätzliche Belastung für die Bevölkerung durchsetzen zu wollen, ist nicht nur unwürdig, sondern steht in einem klaren Widerspruch zum eigenen Anspruch. Das Vorgehen wirft Fragen auf – politisch wie inhaltlich.“

Die SPD hatte – wie bereits im Vorjahr – mit langem Atem gegen die geplante Steuererhöhung gekämpft und konnte diese erneut erfolgreich abwenden. Dass dies durch eine erst im Nachgang öffentlich gewordene Mehreinnahme erleichtert wurde, macht umso deutlicher: Eine ehrliche Haushaltsdebatte braucht Offenheit – keine Vertuschungen.

 

„SPD-Fraktion fordert Alternative zur Stadthalle: Erwerb des Hotel- und Gastronomiebetriebs im Erlenweg als Lösung“

Angesichts der finanziellen Herausforderungen bei der Umsetzung der aktuellen Stadthallenpla-
nung schlägt die SPD-Fraktion im Stadtparlament Hofgeismar eine Alternative vor, die sowohl eine
langfristige Lösung für einen kulturellen Veranstaltungsort als auch die Sicherung von Arbeitsplät-
zen bietet. Der Antrag fordert Verhandlungen zum Erwerb des im Zwangsversteigerungsverfahren
befindlichen Hotel- und Gastronomiebetriebs im Erlenweg 2 und die Nutzung der Räumlichkeiten
als Ersatz für die Stadthalle.
„Aufgrund der prognostizierten finanziellen Lage benötigen wir eine Alternative zur aktuellen Pla-
nung“, erklärt Tim Kolle, Fraktionsvorsitzender der SPD. „Hofgeismar als Mittelzentrum benötigt
zwingend weiterhin einen kulturellen Veranstaltungsort. Die bisherigen Stadthallenpläne sind je-
doch aus finanzieller Sicht nicht tragbar. Der Hotel- und Gastronomiebetrieb im Erlenweg bietet
die Möglichkeit, diese Lücke kurzfristig zu schließen und gleichzeitig einen stabilen wirtschaftlichen
Rahmen zu gewährleisten.“
Die SPD-Fraktion fordert den Magistrat auf, Gespräche mit dem aktuellen Eigentümer des Objekts
zu führen, um den Erwerb der Gebäude und der Betriebseinrichtungen zu prüfen. Dabei soll auch
eine langfristige Sicherung des Gastronomiebetriebs als Pachtmodell angestrebt werden, um Ar-
beitsplätze zu erhalten und die lokale Wirtschaft zu unterstützen. „Wir würden Arbeitsplätze si-
chern und erhalten die gastronomische Infrastruktur, die Hofgeismar zugutekommt“, so Kolle wei-
ter. „Neben der Lösung des Stadthallenproblems ist dies eine Chance für Hofgeismar, positive wirt-
schaftliche Impulse zu setzen und den Tourismus zu fördern. Wir schaffen mit dieser Lösung nicht
nur eine langfristige Veranstaltungsstätte, sondern auch eine Grundlage für die Zukunft des Gast-
ronomiebetriebs“, erklärt Frank Nikutta, ebenfalls Fraktionsvorsitzender der SPD.
Der Antrag umfasst unter anderem die Prüfung, ob der Saal des Hotel- und Gastronomiebetriebs
als Ersatz für die Stadthalle genutzt werden kann. Sollte es aufgrund der zeitlichen Dringlichkeit
nicht möglich sein, rechtzeitig zu einer Lösung zu kommen, wird der Magistrat beauftragt, die Ver-
handlungen nach dem Zwangsversteigerungstermin fortzusetzen, sofern kein Zuschlag erfolgt.
„Die Stadt Hofgeismar muss jetzt zukunftsfähige Lösungen entwickeln, um sowohl die kulturellen
Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger zu sichern als auch die finanzielle Belastung der Stadthal-
lenplanung zu vermeiden. Die SPD-Fraktion setzt sich dafür ein, dass die Stadt Hofgeismar eine
bestmögliche Entscheidung für ihre Zukunft trifft“, schließt Tim Kolle.

 

Rosengruß zum Internationalen Frauentag

Zum Internationalen Frauentag hat die SPD Hofgeismar auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Frauen mit einer roten Rose erfreut. Mit der Rosenverteilaktion möchte die SPD ein Zeichen der Wertschätzung setzen und zugleich auf bestehende Ungleichheiten aufmerksam machen.

In kleinen Teams verteilten Mitglieder der SPD Hofgeismar am 8. März in der Fußgängerzone sowie vor verschiedenen Lebensmittelgeschäften rote Rosen an Frauen. „Wir wollen damit nicht nur eine kleine Freude bereiten, sondern auch darauf hinweisen, dass es in Sachen Gleichberechtigung noch viel zu tun gibt“, erklärt Tim Kolle, Vorsitzender der SPD Hofgeismar. Noch immer ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Entgeltgleichheit und die Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen große Herausforderungen.

Der Internationale Frauentag wurde 1911 erstmals begangen findet seit 1921 weltweit am 8. März statt. Die SPD Hofgeismar setzt sich mit ihrer Aktion dafür ein, die gesellschaftliche und rechtliche Gleichstellung weiter voranzutreiben und die Diskriminierung von Frauen in allen Lebensbereichen zu bekämpfen.

„Der Kampf für Gleichberechtigung darf nicht nur an diesem Tag Thema sein, sondern muss das ganze Jahr geführt werden“, betont Elisabeth Hanf, Vorsitzende der AG 60 plus. Die SPD Hofgeismar wird sich auch künftig für eine gerechtere Gesellschaft starkmachen – damit Gleichberechtigung nicht nur ein Versprechen bleibt, sondern Realität wird.

 

Großes Vertrauen für Tim Kolle Vorstandswahlen im SPD-Stadtverband

Großes Vertrauen erhielt SPD-Stadtverbandsvorsitzender Tim Kolle bei seiner einstimmigen Wiederwahl. Der alte und neue Vorsitzende hatte zu Beginn der Sitzung ausführlich über die Stadtverbandsarbeit berichtet. Kolle verwies in seinem Bericht auf die gute Öffentlichkeitsarbeit, die sowohl vom Stadtverband wie auch von der SPD-Fraktion im Stadtparlament und von der AG 60 Plus ausgingen. 
Tim Kolle stimmte die anwesenden Mitglieder auf ein politisch herausforderndes Jahr ein, da die angespannte Haushaltssituation den politischen Handlungsspielraum erheblich einschränke. Er erinnerte daran, dass es im vergangenen Jahr durch einen gemeinsamen Antrag mit der WSD gelungen sei, eine verfrühte Erhöhung der Grundsteuer zu verhindern. Nachhaltige Einsparungen würden weder vom Bürgermeister noch von der CDU-Fraktion ernsthaft verfolgt, daher sei zu befürchten, dass weiterhin an der Steuerschraube gedreht werde.
Kolle kritisierte erneut die Haltung von CDU und WSD im Stadtparlament. Sie hatten die von der SPD beantragte Unterstützung für die Kreisklinik in Hofgeismar abgelehnt und damit für eine fatale Außenwirkung gesorgt. In diesem Zusammenhang wurde die Informationsbroschüre „SPD vor Ort“ von den Delegierten gelobt, die hervorragend über die kommunalpolitische Arbeit in Hofgeismar informiere.

Bei den Vorstandswahlen wurde Stellvertreterin Vera Zeich einstimmig im Amt bestätigt und ebenso einstimmig fielen die Wahlen für Kassierer Stephan Klapp (Stellvertreterin Michaela Mayer) und Schriftführerin Ilka Grebing (Stellvertreterin Brigitte Hofmeyer) aus. 
Als Beisitzer wurden Robert Blazi (Carlsdorf), Anna Carolin Danders, Beate Carl (Hümme), Frank Nikutta, Jonas Böttner (Hombressen) und Holger Röder-Anhalt gewählt.
Medienbeauftragter Maik Kolle komplettiert den Vorstand.

Elisabeth Hanf, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft 60 Plus, berichtete über ein aktionsreiches Jahr 2024. Viele Treffen, die überwiegend im „Markt 9“ stattfanden, wurden gut besucht und neben Weihnachtsfeier hätten Fachvorträge und Besichtigungen einen hohen Stellwert eingenommen. Ein vielversprechendes und abwechslungsreiches Programm für die AG 60+ stellte Hanf für 2025 vor.


 

 

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