Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des SPD-Stadtverbands Hofgeismar


Peter Nissen

Wir begrüßen Sie herzlich auf den Internetseiten des SPD-Stadtverbands Hofgeismar und bedanken uns für Ihr Interesse an unserer politischen Arbeit. Wir machen uns stark für die Entwicklung Hofgeismars und seiner Stadtteile, um die hohe Lebensqualität zu sichern und auszubauen.

Wir bieten Ihnen hier als Dachverband der SPD-Ortsvereine in den acht Stadtteilen ein zentrales und interessantes Angebot an Informationen rund um die Arbeit der SPD in Hofgeismar.

Wir möchten damit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Einblick in die Arbeit der SPD in Hofgeismar und seinen Ortsteilen geben und Ihnen ermöglichen, sich umfassend über unser Bestreben zu informieren. Dazu gehören auch Informationen zu unseren Ortsvereinen, der Fraktion im Stadtparlament und den Arbeitsgemeinschaften AG 60 plus und ASF. Darüber hinaus können Sie sich einen ersten Eindruck zu den Personen verschaffen, die diese Arbeit tragen.

Gerne bieten wir Ihnen auch die Gelegenheit, sich selber mit Ihrer Meinung einzubringen.

Ihr Peter Nissen
Vorsitzender

 

01.10.2018 in Presse

Abrisskosten abgängiger Gebäude in den Nachtragshaushalt einstellen

 
Ehemaliges Tierheim Hümme. Foto: Peter Nissen

 

Antrag der SPD-Fraktion Hofgeismar: Abrisskosten abgängiger Gebäude in den Nachtragshaushalt einstellen

 

Die SPD-Fraktion in Hofgeismar beantragt Abrisskosten abgängiger Gebäude in den Nachtragshaushalt 2018 einzustellen. Denn in allen Stadtteilen und in der Kernstadt gibt es leer stehende, nicht mehr sanierungsfähige und damit abgängige Gebäude, die sich zu Schrottimmobilien mit den bekannten Auswirkungen auf die Nachbarschaft entwickeln. Hier wird in Abstimmung mit der Denkmalpflege nach machbaren Lösungen gesucht, aber teilweise bleibt nur der Abriss, der aber auch finanziert werden muss. Der SPD-Ortsverein Hümme nennt hier das leer stehende ehemalige Tierheim am Ortseingang als besonders schlimmes Beispiel. Beide Gebäude stehen seit mehreren Jahren leer, verfallen und inzwischen gehen sogar Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung und die Allgemeinheit von dem Grundstück aus, so Michael König als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Hümme. Die Stadt Hofgeismar hat die Immobilie inzwischen ersteigert und im Hinblick auf die anstehende Dorfentwicklung sollte ein Abriss der Gebäude zügig erfolgen, um die Folgenutzung der Fläche in der Konzeptentwicklung der Dorfentwicklung gemeinsam zu erörtern und festzulegen.

 

Für diesen Fall, und auch ähnlich gelagerte Fälle in den Stadtteilen und der Kernstadt, sollen Abrisskosten im Nachtragshaushalt 2018 verankert werden. Die SPD-Fraktion schlägt dafür einen Betrag in Höhe von 200.000 Euro vor, damit Magistrat und Verwaltung entsprechend handlungsfähig sind, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Nissen.

10.09.2018 in Presse

Masterplan sanierungsbedürftige Straßen

 

Antrag der SPD-Fraktion Hofgeismar: Masterplan sanierungsbedürftige Straßen

Die Hofgeismarer SPD-Fraktion beantragt, dass der Magistrat beauftragt wird einen Masterplan sanierungsbedürftiger Straßen zu erarbeiten, der auch auf den Zustand der Wasser- und Abwasserleitungen eingeht. Auf Grundlage von Vorarbeiten der Verwaltung hinsichtlich der verschiedenen Ist - Zustände in den Bereichen Wasserversorgung, Abwasserkanal und Straßen ist zukunftsorientiert und nachhaltig zu beschreiben, welche Maßnahmen im Bereich innerörtlicher Straßen in den differenzierten Ausbaustufen in welchen Zeiträumen erforderlich sind.

Das Stadtparlament hatte vor der Sommerpause beschlossen, dass dafür zunächst die Kosten für die Leistungen eines Ingenieurbüros für die Zusammenstellung eines Masterplans sanierungsbedürftiger Straßen zu ermitteln sind, um über den SPD-Antrag zu entscheiden. Nachdem die Kosten jetzt mit 13.500 Euro vorliegen, wird o.g. Beschlussvorschlag erneut eingebracht und wie folgt begründet:

Eine Prioritätenliste der sanierungsbedürftigen innerörtlichen Straßen liegt im Rathaus vor. Diese abzuarbeiten würde aber wesentliche Aspekte der Nachhaltigkeit außer Acht lassen, denn es muss auch um die Betrachtung der Wasser- und Abwasserleitungen gehen. Eine genaue Abwägung der Notwendigkeit von Sanierungen ist damit unabdingbar, sollten nicht überflüssige Ausgaben getätigt werden. Die synoptische Verknüpfung der Parameter:

  • Zustand der Straßen in Bezug zu der jeweiligen Funktion,
  • Zustand des Untergrundes,
  • Zustand der Abwasserleitungen in Abhängigkeit der Schadensbilder und
  • Zustand und Alter der Frischwasserversorgung in Relation der zu erwartenden Schadenshäufigkeit

kann zu aussagekräftigen und zukunftsweisenden Projekten der innerstädtischen Sanierungsarbeiten führen. Daher sind qualifizierte Planungsvorarbeiten erforderlich.

Erforderliche Haushaltsmittel sind bei den entsprechenden Produktbereichen im Nachtragshaushalt 2018 bereitzustellen.

24.08.2018 in Presse

Abgeordnete zu Gast bei der Polizei 

 
Brigitte Hofmeyer (MdL), Nancy Faeser (Innenpolitische Sprecherin) und Oliver Ulloth mit Polizeibeamten/innen

Abgeordnete zu Gast bei der Polizei 
Informationen aus erster Hand

Ihren Aufenthalt im nördlichsten Wahlkreis Hessens nutze die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Nancy Faeser, zu Gesprächen mit Polizeibeamtinnen und -beamten sowie Mitarbeiterinnen in der Region. Gemeinsam mit der örtlichen Landtagsabgeordneten Brigitte Hofmeyer und ihrem designierten Nachfolger Oliver Ulloth besuchte sie die Polizeistationen in Hofgeismar und Wolfhagen. Im Vordergrund standen Informationen von den Polizeikräften, die von ihrer anspruchsvollen Arbeit und dem Einsatz rund um die Uhr berichteten.

Den Landtagsabgeordneten ist die Personalknappheit bei der Polizei hessenweit bekannt. Abfragen im Hessischen Landtag machen deutlich, wie viele Überstunden in den einzelnen Polizeistationen aufgelaufen sind. Dies sei ein Beleg dafür, dass aufgrund knapper Ressourcen und Sondereinsätzen immer wieder Vertretungsdienste geleistet werden müssten. Die hohe Belastung führe zwangsläufig zu mehr Krankheitsfällen, die von den verbleibenden Kolleginnen und Kollegen aufgefangen werden müssten, was wiederum zu Überstunden führe.

„Wir stellen auch in Wolfhagen und Hofgeismar fest, dass nur durch den hohen selbstlosen Einsatz und Freizeitverzicht der Polizistinnen und Polizisten die Polizeistationen „geräuschlos“ laufen. Das ist keine Selbstverständlichkeit und verdient unser aller Lob und Anerkennung“, so die Landtagsabgeordneten.

Im Gegenzug wollten die Beamten wissen, was die Politik an Verbesserungen plane. Dazu sagte Nancy Faeser, die im ‚SPD-Schattenkabinett‘ als zukünftige Innenministerin vorgesehen ist: „Wir wollen jede Polizeistation mit einem weiteren Funkstreifenwagen und dem dazugehörigen Personal rund um die Uhr ausstatten.“ Hessens Polizei brauche dringend personelle Verstärkung. Dazu gehöre auch, dass Hessen endlich in die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) zurückkehre und den Polizeiberuf attraktiver mache. „Angemessene und kalkulierbare Besoldungserhöhung, die dem Tarifabschluss folgt, muss ebenso selbstverständlich werden wie die Anpassung der Zulage für den Dienst zu ungünstigen Zeiten, die Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage oder ein faires Beförderungssystem“, ergänzt Hofmeyer. Nur so könne die Abwanderung qualifizierter Kräfte in andere Bundesländer gestoppt werden.

Ein weiterer Schritt sei die personelle Verstärkung der Tarifbeschäftigten, um die Polizeibeamten von der Bürokratie zu entlasten und ihnen mehr Zeit im Streifendienst zu verschaffen.

15.08.2018 in Presse

SPD-Stadtverband Hofgeismar hat neuen Vorstand gewählt

 

Zur diesjährige Delegiertenversammlung des SPD-Stadtverbands Hofgeismar im Alten Brauhaus waren die Delegierten der SPD-Ortsvereine Hofgeismar, Hombressen, Hümme, Schöneberg und Carlsdorf vollständig erschienen, um sich ein Bild über die bisherige und zukünftige Arbeit des SPD-Stadtverbands und der Fraktion zu machen. SPD-Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzender Peter Nissen begrüßte besonders die neue Bundestagsabgeordnete der SPD, Esther Dilcher, Landtagsabgeordnete Brigitte Hofmeyer, Bürgermeister Markus Mannsbarth und den SPD-Landtagskandidaten Oliver Uloth.

Die Genossen erörterten die von Peter Nissen referierten politischen Themen in Hofgeismar. Viele von der SPD vorangebrachte Projekte, wie die Umsetzung des Stadtentwicklungskonzeptes mit den vielen Bau- und Sanierungsmaßnahmen in der Innenstadt, der 2. Bauabschnitt Fußgängerzone, die Sanierung und Umnutzung Haus Markt 5, das Verkehrskonzept, die Stadthalle, die Kultur- und Tourismusentwicklung, der Naturpark, der Masterplan sanierungsbedürftige Straßen und der Krankenhausneubau wurden erläutert. Hier werden zahlreiche Investitionen in die Zukunft auf den Weg gebracht, so Peter Nissen. Den Ansätzen der Opposition werde man weiter mit Ruhe und Gelassenheit begegnen.

Unter der Leitung von Heinrich Dilcher fanden dann die turnusgemäßen Vorstandswahlen des SPD-Stadtverbands Hofgeismar statt. Dabei wurde Peter Nissen in geheimer Wahl einstimmig erneut zum Vorsitzenden bestimmt. Regine Bresler bleibt stellvertretende Vorsitzende und Stephan Klapp Kassierer. Aus dem Bereich der Jusos wurde Philipp Weck als stellvertretender Kassierer und Ilka Grebing als Schriftführerin gewählt. Brigitte Hofmeyer ist stellvertrende Schriftführerin. Zu Beisitzern wurden Robert Blazi, Georg Conrad, Esther Dilcher, Günter Ebel, Michael König und Frank Nikutta bestimmt. Damit sind alle dem SPD-Stadtverband Hofgeismar angehörenden SPD-Ortsvereine im Vorstand vertreten.

SPD-Landtagskandidat Oliver Uloth berichtete der Versammlung anschließend über seinen anstehenden Wahlkampf und erhielt breite Zustimmung. Die SPD in Hofgeismar wird ihn nach Kräften unterstützen.

Die SPD ist mit Bürgermeister Markus Mannsbarth die gestaltende Kraft in Hofgeismar und so schauen wir optimistisch nach vorne, denn wir gestalten die Zukunft Hofgeismars, so Stadtverbandsvorsitzender Peter Nissen abschließend.

11.06.2018 in Presse

Mitgliederversammlung des Stadtverbands

 

Mitgliederversammlung

am Montag, 18. Juni 2018

um 19.00 Uhr

im Alten Brauhaus in Hofgeismar

 

Der SPD-Stadtverband Hofgeismar lädt alle SPD-Mitglieder der SPD-Ortsvereine Hofgeismar, Hombressen, Hümme, Schöneberg und Carlsdorf zu einer Mitgliederversammlung am Montag, 18. Juni 2018 um 19.00 Uhr ins Alte Brauhaus in Hofgeismar herzlich ein. Es ist gleichzeitig die jährlich stattfindende Delegiertenversammlung, bei der neben den Berichten und der Entlastung des Vorstands auch die Neuwahl des kompletten Vorstands auf der Tagesordnung steht.

Um mit den Mitgliedern über die politische Arbeit zu diskutieren und sie bei den anstehenden Entscheidungen mit einzubinden, freut sich der Vorstand, wenn möglichst viele SPD-Mitglieder zu der Versammlung kommen.

11.06.2018 in Presse

Vertretungslehrkräfte auch in den Sommerferien bezahlen!

 

Hofmeyer (SPD): Vertretungslehrkräfte auch in den Sommerferien bezahlen!

„Jahr für Jahr werden befristet eingestellte Lehrkräfte vor den Sommerferien entlassen und nach den Ferien wieder in den Schuldienst als Vertretungskräfte eingestellt“, stellt die hiesige SPD-Landtagsabgeordnete Brigitte Hofmeyer mit Bedauern fest.

In 2016 betraf diese Situation laut Antwort des Kultusministeriums auf einen Berichtsantrag der SPD 1.184 Personen. Das unsägliche Vorgehen, befristete Lehrkräfte über die Sommerfeien in die Arbeitslosigkeit zu schicken, trage sicher nicht zur Motivation der Lehrenden bei, sei aber leider weiterhin gängige Praxis und gehöre insbesondere in Zeiten von Lehrermangel endlich abgeschafft.

In einer Kleinen Anfrage an die Hessische Landesregierung will Hofmeyer, die auch Mitglied im Schulausschuss des Landtags ist, nun wissen, wie diese Lehrerarbeitslosigkeit über die Sommerferien 2017 aussah und wie sie sich voraussichtlich in 2018 entwickeln wird.„Lehrkräfte, die vor und nach den Sommerferien beschäftigt werden, müssen auch in den Ferien bezahlt werden. Alles andere ist unsozial!“, stellt Hofmeyer klar. Nicht nur, dass die Bundesagentur für Arbeit in dieser Zeit die Sozialkosten übernehmen müsse, sondern es sei auch ein Skandal, in welcher Ungewissheit und finanziellen Abhängigkeit man Jahr für Jahr ca. 1.000 ausgebildete Pädagogen lasse.

14.05.2018 in Presse

Ehrungsempfang der SPD Hümme

 

Am vergangenen Sonntag hatte der SPD Ortsverein Hümme zu einem Ehrungsempfang
eingeladen, denn insgesamt kam die stolze Zahl von 380 Jahren Parteimitgliedschaft
zusammen. Zwei 50-jährige und sieben 40-jährige Mitgliedschaften in der SPD waren
Anlass genug, eine besondere Feier für die zu Ehrenden zu begehen. Albert Rapp und
Gisbert Bremer wurden für 50 Jahre treue Parteizugehörigkeit geehrt. Für 40 Jahre
Mitgliedschaft in der SPD wurden Gabriele Heide-Martin, Wilma Thomayer, Klaus
Thomayer, Christa Weppner, Siegfried Jäger, Kurt Porsch und Gerhard Niemeier die
Ehrungen zuteil. Die Bundestagsabgeordnete Esther Dilcher ließ es sich nicht nehmen
persönlich die Ehrung durchzuführen und die Urkunden mit Ehrennadel zu überreichen,
obwohl sie noch am selben Abend wieder nach Berlin fahren musste.
Auch Olliver Ulloth, SPD Kandidat zur nächsten Landtagswahl, nahm an der Ehrung teil
und konnte den anwesenden Jubilaren persönlich seine Glückwünsche überbringen.
Aus gesundheitlichen Gründen konnten leider nicht alle zu Ehrenden anwesend sein,
weshalb die Urkunden mit Ehrennadel durch den Ortsvereinsvorsitzeden, Michael König, persönlich zu Hause überreicht werden.

Nach dem offiziellen Teil konnte noch ein angenehmer Nachmittag im Generationenhaus
Bahnhof Hümme bei angenehmen Gesprächen und einem durch den Ortsverein gut
organisierten Veranstaltung verbracht werden, wobei nicht die Politik, sondern persönliche
Gespräche, Erzählungen und Begebenheiten aus der Vergangenheit der zu Ehrenden im Vordergrund standen.

23.03.2018 in Presse

Masterplan für sanierungsbedürftige Straßen

 

SPD-Fraktion Hofgeismar will einen Masterplan für sanierungsbedürftige Straßen

Die SPD-Fraktion Hofgeismar hat sich als Reaktion auf Vorstöße in der Stadtverordnetenversammlung des Themas: „Konzeptionelle Überlegungen zur Sanierung der Straßen in Hofgeismar“ angenommen. Dabei wird festgestellt, dass isolierte Prioritätenlisten für Straßen nur bedingt helfen, da auch die Bedeutung der Straßen für den öffentlichen Verkehr in Relation zur jeweiligen Zustandssituationen beurteilt werden müssen. Zum anderen befinden sich im Untergrund einer jeden Straße Ver- und Entsorgungssysteme in ganz unterschiedlichen Zustandsarten, die teilweise 100 Jahre alt sind. Die Eigenkontrollverordnung (EKV) zwingt jede Kommune, ihre Kanäle zu überwachen, um Grundwasserschädigungen durch defekte Verrohrungen zu vermeiden. Somit kann in einem günstigen Fall eine einfache Straßendeckenreparatur reichen und im ungünstigsten Fall müssen kostenintensiv Wasserversorgung und Kanal ausgewechselt werden, bevor die eigentliche Straßensanierung kommen kann.Eine Prioritätenliste der sanierungsbedürftigen innerörtlichen Straßen liegt prinzipiell vor. Diese abzuarbeiten würde aber wesentliche Aspekte der Nachhaltigkeit einer solchen Maßnahme außer Acht lassen. Bei der derzeitigen Auftragslage von qualifizierten Firmen ist eine genaue Abwägung der Notwendigkeit von Sanierungen unabdingbar, sollten nicht überflüssige Ausgaben getätigt werden. Eine gemeinsame Betrachtung der Parameter.

15.03.2018 in Presse

SPD-Fraktion Hofgeismar stimmt Neubaugebiet zu

 

SPD-Fraktion Hofgeismar setzt weiter auf Innenentwicklung, stimmt aber Neubaugebiet als angemessene Balance zwischen Innen- und Außenentwicklung zu

Die Verwaltung der Stadt Hofgeismar hat dem Parlament vorgeschlagen ein neues Baugebiet  auszuweisen, und, um es vorweg zu nehmen, die SPD-Fraktion stimmt sowohl der Flächennutzungsplan-Änderung, wie auch dem Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan zu.

Nun wird der SPD in Hofgeismar ja gerne mal nachgesagt, sie sei gegen Neubaugebiete und deshalb gilt es die Entscheidung näher zu begründen.

Richtig ist, dass wir Zeiten erlebt haben, in denen sich zu wenig um die Entwicklung der Altstadt gekümmert wurde. Leerstand von Wohnungen und Läden und Sanierungsstau waren die Folge. Und ja, zu dieser Zeit haben die Sozialdemokraten gesagt, es macht keinen Sinn immer nur Entwicklungen auf der grünen Wiese voranzutreiben, wenn wir uns nicht um unseren denkmalgeschützten Altbaubestand kümmern. Zu der Zeit war die SPD in Hofgeismar gegen Neubaugebiete, weil man ganz klar der Innenentwicklung Vorrang einräumt. Dabei geht es auch um Flächensparen im Außenbereich, vor allem aber dem Leerstand und dem Sanierungsstau, im Wesentlichen bei der Fachwerkbausubstanz, zu begegnen. Oder anders gesagt: die Innenentwicklungspotentiale wie Leerstände, Baulücken oder Potentialflächen durch Abriss abgängiger Bausubstanz vorrangig zu nutzen.

So war es die SPD-Fraktion, die die Erstellung eines Stadtentwicklungskonzeptes auf den Weg gebracht hat. Und das war doch sicher der richtige Weg, denn es zeigte anhand von dramatischen Zahlen einerseits die reale Situation, andererseits wurden Handlungspositionen aufgezeigt. Dieses Konzept war schließlich die Grundlage für die Aufnahme in das Programm Aktive Kernbereiche. Es wurden Projekte in einer zweistelligen Millionenhöhe beim Land Hessen zur Förderung angemeldet und ein eigenes Sanierungsprogramm auf den Weg gebracht und die Kosten dafür bei Aktive Kerne geltend gemacht. An über 40 Gebäuden im Altstadtbereich wurden dadurch Sanierungsarbeiten durchgeführt. Dazu kommen die großen Projekte, die direkt vom Land gefördert werden. 5 Projekte sind abgerechnet, 2 haben einen Vertrag und weitere 2 Projekte sind angemeldet.

In Hofgeismar wurde der erste Abschnitt der Fußgängerzone gebaut und zur Zeit wird gerade der zweite Abschnitt geplant. Man hat sich auf die Finanzierung von Markt 5 geeinigt. Das Petrihaus, wo die Grundsteinlegung kurz bevor steht, wird im Programm Aktive Kerne gefördert. Im Petriviertel hat es weitere Abrisse und große Neubebauungen gegeben. In der Brauhausgasse werden demnächst 3 abgängige Häuser abgerissen und es entstehen dort 3 Stadtvillen. Baulückenschließung erfolgt in den Straßen an den Ziegeleien und in der Leimenkaute. Und auch etwas weiter draußen gibt es Aktivitäten: Wicking wird abgerissen und dort entsteht Wohnbebauung und in der Industriestraße wird wahrscheinlich ein Hotel gebaut, statt eines Supermarktes weit außerhalb der Fußgängerzone, wie es die CDU wollte. Durch die Ausweisung des Sanierungsgebietes, also die Schaffung von steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten, haben sich bereits 40 Interessenten bei der Stadtverwaltung gemeldet. Das kann dann ja auch noch mal einen richtigen Schub geben. Und auf dem Bindergelände entstehen, nach jahrelangen Diskussionen im Parlament, gerade zwei große Wohngebäude.

Ja, Innenentwicklung ist deutlich aufwendiger und man braucht mehr Ressourcen wie Fördermittel, Personal, städtebauliche Beratungskompetenz und auch einen
langen Atem. Aber SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Nissen ist der Meinung, dass die aufgezeigten Beispiele zeigen, dass es sich lohnt.

Und so haben die Sozialdemokraten immer gesagt, wenn die Innenentwicklung aktiv betreiben wird und alle Potentiale und Ressourcen genutzt werden, dann kann es, wenn der Bedarf da ist, auch zu einer angemessenen Balance zur Außenentwicklung kommen.

Der Kämmerer hat den Bedarf dargelegt und auch die Bereitschaft der Bauwilligen die nicht optimale Ausrichtung der Flächen zu akzeptieren.

Und so freuen sich die Mitglieder der SPD-Fraktion, begleitet durch die Steuerungsgruppe Stadtentwicklung, weiter die Innenstadt von Hofgeismar zu entwickeln und gleichzeitig ein von der Anzahl her angemessenes Neubaugebiet auszuweisen.

 

23.11.2017 in Presse

Mitgliederversammlung des SPD-Stadtverbands Hofgeismar

 

Mitgliederversammlung des SPD-Stadtverbands Hofgeismar

Der SPD-Stadtverband Hofgeismar lädt seine Mitglieder ein zur Mitgliederversammlung am Dienstag, 5. Dezember 2017 um 19.30 Uhr im Gasthaus Stilbruch in der Lazarettstraße 1 in Hofgeismar.

Da die SPD-Landtagsabgeordnete Brigitte Hofmeyer zur Landtagswahl im nächsten Jahr nicht mehr an tritt, wollen die Genossen über ihre Nachfolge reden. Vier Kandidaten/innen sind dafür im Rennen:

  • Conny Bethke aus Wolfhagen
  • Andreas Mander aus Zierenberg
  • Frank Nikutta aus Hofgeismar
  • Philipp Weck aus Hofgeismar.

Die vier Kandidaten/innen werden sich vorstellen und die SPD-Mitglieder wollen mit ihnen ins Gespräch kommen und sich ein Bild von ihnen machen. Die Wahlkreiskonferenz zur Nominierung der Kandidaten/innen findet dann am 16.02.2018 in Breuna statt.

Der Vorstand des SPD-Stadtverbands Hofgeismar würde sich freuen, wenn möglichst viele Mitglieder der SPD-Ortsvereine kommen. Sergej Schwarz vom Stilbruch wird an diesem Abend kleine Snacks anbieten.

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