SOZIAL. ÖKOLOGISCH

SPD HOFGEISMAR

SPD-Kreistagsfraktion will Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hofgeismar erhalten

Veröffentlicht am 23.08.2012 in Fraktion

Brigitte Hofmeyer, MdL

Die SPD-Kreistagsfraktion beantragt für die nächste Kreistagssitzung, dringend Verhandlungen zum Erhalt der kinder- und jugendpsychiatrischen Ambulanz in Hofgeismar aufzunehmen und kritisiert die Schließungsvorgaben der Kassenärztlichen Vereinigung.

„Die SPD-Kreistagsfraktion spricht sich eindeutig gegen die geplante Schließung der Einrichtung zum 1. Oktober 2012 aus“, so Brigitte Hofmeyer, Hofgeismarer Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion.

Hofmeyer weiter: „In der Zweigstelle der Vitos Klinik Bad Wilhelmshöhe in Hofgeismar werden durchschnittlich 1.000 Kinder und Jugendliche pro Jahr behandelt. Sie stellt die einzige Einrichtung dieser Art im Nordkreis dar. Eine Schließung der Zweigstelle in Hofgeismar und die damit verbundene Verlagerung der Behandlung nach Kassel wäre eine unverantwortliche Härte für die Betroffenen.“

Die Gründe für die Schließung sind für uns als Sozialdemokraten völlig unverständlich, im Gegenteil: „Gerade wenn die stationäre Einrichtung weiter entfernt liegt, muss gewährleistet sein, dass im ländlichen Raum eine ambulante Zweigstelle vorhanden ist“, fordert Hofmeyer. Alles andere sei praxisfremd und werde dazu führen, dass viele Kinder die erforderliche Hilfe nicht wahrnehmen können.

Die SPD fordere daher mehr Flexibilität der Kassenärztlichen Vereinigung, um die wichtige Ambulanz aufrecht zu erhalten. Ansonsten würde die bislang erfolgreiche und dringend notwendige Behandlung der jungen Patienten schwer beeinträchtigt und die Familien alleingelassen werden. „Die Folgekosten wären für alle wären erheblich höher“, betont die SPD-Politikerin.

Hofmeyer kündigte an, als zuständige Landtagsabgeordnete auch den Hessischen Sozialminister, Stefan Grüttner, einzuschalten. Das Hessische Sozialministerium als zuständige Aufsichtsbehörde der Kassenärztlichen Vereinigung müsse eingreifen. „Die Ausdünnung der ärztlichen Versorgung auf dem Land schreitet voran und daher kann man sich nicht länger auf unverständliche Gesetzesvorgaben zurückziehen, die jeder Logik wider-sprechen“, fordert Hofmeyer. „Die wohnortnahe Ambulanz wird dringend gebraucht!“

 

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