SPD Stadtverband Hofgeismar

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SPD im Landkreis Kassel: Familien gehören in den Mittelpunkt

Veröffentlicht am 19.12.2012 in Bundespolitik

Uwe Schmidt

„Eine erfolgreiche Kinder- und Familienpolitik ist der Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes“, erklären der SPD-Unterbezirksvorsitzende Uwe Schmidt und die SPD-Fraktionsvorsitzende Ulrike Gottschalck. Daher seien die jüngsten Ergebnisse des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BIB) zur Geburtenrate alarmierend. „Wir brauchen einen gesellschaftlichen Wandel und politische Rahmenbedingungen, die Familien in den Mittelpunkt rücken.“ Deutschland hinke leider vielen Nachbarstaaten hinterher. Dort wo die Gesellschaft moderner sei, würden mehr Kinder geboren. In Frankreich beispielsweise könnten Frauen beides haben, Kinder und Karriere, und niemand erkläre sie zu Rabenmüttern.

Die soziale Gesellschaft beginne in der Familie. Die Formen des Zusammenlebens würden aber vielfältiger. Familien seien kleiner und mobiler, häufiger lebten Eltern ohne Trauschein zusammen, Trennungen seien häufiger und es gebe mehr Alleinerziehende. Aber gerade in dieser Vielfalt müssen Familien unterstützt werden. „Steigender Flexibilität im Arbeitsleben muss auch mit mehr Flexibilität für Eltern begegnet werden“, fordern die Politiker. Teilzeitarbeit dürfe nicht in eine Sackgasse führen und Arbeitszeitkonten sollten zur Schaffung von Zeitsouveränität ausgebaut werden. Für die materielle Absicherung von Familien müsse endlich ein flächendeckender Mindestlohn eingeführt und der Missbrauch bei Leiharbeit, Werksverträgen und Minijobs gestoppt werden. Ein Skandal sei zudem, dass Frauen immer noch 23 % weniger als Männer verdienten. Hier müsse der Gesetzgeber endlich handeln.

Zwingend für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf seien aber auch beste Bildungschancen in Kitas und Schulen. Trotz Lippenbekenntnissen und Bildungsgipfeln sehe die Realität in unserem Land traurig aus. Immer noch entscheide der soziale Status und manchmal auch der Geldbeutel der Eltern über die Bildungschancen eines Kindes. „Kitas und Schulen müssen Orte werden, wo jedes Kind spürt: Hier bist Du willkommen! Dafür benötigen die Kommunen Unterstützung und garantiert keine Kita-Fernhalteprämie“, so Schmidt und Gottschalck. Das Geld für das Betreuungsgeld müsse in Kitas investiert und Ganztagsschulprogramme auf den Weg gebracht werden. „Jeder kleine Erdenbürger braucht beste Entwicklungsmöglichkeiten und zur Not auch eine zweite und dritte Chance“, so die Kreispolitiker abschließend.

 

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