SPD Stadtverband Hofgeismar

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Beberbeck: Es darf auch eine Nummer kleiner sein!

Veröffentlicht am 11.03.2010 in Kommunalpolitik

Brigitte Hofmeyer, MdL

Gottschalck und Hofmeyer sehen sich durch Aussagen von Planer Tom Krause bestätigt

„Uns ist bei der Lektüre der Sonntagszeit fast das Frühstücksbrötchen aus der Hand gefallen“, erklären die Kreispolitikerinnen und Abgeordneten Ulrike Gottschalck und Brigitte Hofmeyer. Da schreibe Tom Krause doch wirklich „die Zahl von 6000 Betten ist sowieso dämlich und falsch. War irgendwann in der Welt und konnte nicht zurück geholt werden“. Dabei hätten gerade Krause und Bürgermeister Sattler immer wieder auf die zwingend erforderliche Größe des Resorts mit 6000 Betten hingewiesen. Alles andere sei ihrer Auffassung nach unwirtschaftlich!

Diese neue und so lapidar vorgebrachte Aussage des Planers mache mehr als deutlich, wie sprunghaft und unseriös dieses – ursprünglich gut gedachte - Tourismusprojekt weiterentwickelt wurde, so die SPD-Politikerinnen.

„Das ist ein erneuter Beleg dafür, dass wir hier im Kreis die Beberbeck-Planungen sehr genau im Auge behalten müssen“, sagen die Abgeordneten. Ein windiger Entwickler zusammen mit einem großspurigen Bürgermeister und „Filmstar“ seien eine schlechte Mischung für eine gute touristische Entwicklung, die in die Region passe.

Schon lange fordern Gottschalck und Hofmeyer, Beberbeck kleiner zu planen und erinnern an die alte Machbarkeitsstudie. Die Master-Studie empfahl die Konzeption einer Ferien- und Freizeitanlage mit rund 1.000 Wohneinheiten. Diese Konzeption versprach ca. 700 neue Arbeitsplätze für die Region und fand große Zustimmung in der Bevölkerung. Darüber hinaus müsse natürlich die Sababurg in ein touristisches Konzept integriert sein und dürfen nicht außen vor gelassen werden.

„Da der vom Bürgermeister verkündete Eröffnungstermin Pfingsten 2011 ganz offensichtlich nicht zu halten ist, sollte sich die Stadt Hofgeismar wieder ernsthaft den Ursprungsplanungen und damit einem sanften Tourismus annähern, der viel besser in unsere Region passt“, fordern Gottschalck und Hofmeyer. Der Rückzug von Krause biete dafür eine gute Gelegenheit.

 

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