SPD Stadtverband Hofgeismar

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Windkraft im Reinhardswald

Veröffentlicht am 16.08.2014 in Landtag

Hofmeyer fordert Auskunft der Landesregierung

„Hessens Energieminister hat in seiner jüngsten Regierungserklärung angekündigt, die Windkraftleistung in Hessen in den kommenden fünf Jahren deutlich ausbauen zu wollen. Es muss klargestellt werden, welche Auswirkungen das auf Nordhessen und insbesondere den Reinhardswald haben wird“, begründet die hiesige SPD-Landtagsabgeordnete Brigitte Hofmeyer ihre aktuelle Anfrage an die Landesregierung. Konkret wolle sie erfahren, ob nach Auffassung der Landesregierung im Staatsforst Reinhardswald Vorrangflächen für ca. 100 Windräder ausgewiesen werden sollen. Dies sei zwar theoretisch nach den Vorgaben des Landesentwicklungsplanes möglich. Ob eine solche Übernutzung des Reinhardswaldes stattfinde, liege aber im Ermessen der Landesregierung als Eigentümer des Waldes, so Hofmeyer. Außerdem bittet die SPD-Abgeordnete um Stellungnahme, wie die Landesregierung zur Kritik aus der Region gegen einen so erheblichen Eingriff in den Reinhardswald und die Natur stehe. Auch stellt sie die Frage, ob die Landesregierung tatsächlich an vorhandenen Wegen (z.B. Reinhardswald-Höhenstraße) liegende Vorrangflächen im Reinhardswald aufgrund von Naturschutzbelangen ausschließen lasse und stattdessen völlig unberührten Waldflächen als Windflächen den Vorzug geben wolle. „Diese Flächen müssten mit einem großen Aufwand und erheblichen Rodungen erschlossen werden“, erläutert Hofmeyer.

„Energieminister Al-Wazir hat jetzt endlich erklärt, dass die Kommunen am Ausbau der Windkraft wirtschaftlich beteiligt werden sollen und ist damit auf eine langjährige Forderung der SPD eingegangen“, so Hofmeyer. Nun bitte sie um Auskunft, wie die Landesregierung die Beteiligung der angrenzenden Kommunen am Ausbau der Windkraft im Staatsforst sicherstellen wolle. „Größtmögliche Akzeptanz ist nur möglich, wenn die Überforderung einzelner Regionen ausgeschlossen wird“, fordert Hofmeyer mit Blick auf die Planungen für den Reinhardswald. Deshalb frage sie die Landesregierung, ob sie bei derartigen Übernutzungen für eine Reduzierung eintreten werde.

 

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