SPD Stadtverband Hofgeismar

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Hofmeyer und Gottschalck: Sattler vergibt Chance für kleinere touristische Nutzung

Veröffentlicht am 14.04.2010 in Kommunalpolitik

Brigitte Hofmeyer, MdL

Die SPD-Abgeordneten Brigitte Hofmeyer und Ulrike Gottschalck sehen eine Chance für eine wesentlich kleinere touristische Nutzung von Beberbeck, die allerdings derzeit von Bürgermeister Sattler aufs Spiel gesetzt werde. Denn ein weiterer Alleingang des Bürgermeisters könne auch die kleinere und sinnvollere touristische Nutzung von Beberbeck in Gefahr bringen.

Für die beiden Kreistagsabgeordneten kam ein gigantischer Ausbau von Beberbeck mit 6.000 Betten nie in Frage. Das hätten auch die Anhörungen zu diesem Projekt mit Fachbehörden bestätigt. Wenn jetzt 2.500 Betten ernsthaft zur Diskussion stünden und es dafür Investoren gäbe, müsse das Konzept mit allen Verantwortlichen diskutiert werden. Dazu gehöre, dass Sattler raus komme aus seinem „stillen Kämmerlein, in dem er alles allein einstimmig“ beschließe.

Jetzt gelte es, Unterstützung und Zustimmung für ein in die Region passendes touristisches Konzept zu erlangen und das verspielte Vertrauen zurückzugewinnen. Das Projekt müsse auf breite Akzeptanz stoßen, doch dazu sei die derzeitige Vorgehensweise nicht geeignet. „Die für die Region Verantwortung tragenden und ein Großteil der gewählten Parlamentarier werden nach wie vor nicht eingebunden, und haben wieder einmal alles aus den Medien erfahren müssen“, kritisieren die SPD-Politikerinnen. Dies sei nicht hilfreich, zumal auch ganz unterschiedliche Darstellungsweisen und viele Ungereimtheiten in der Berichterstattung auftauchten. So müsse Sattler auch schnell aufräumen mit dem „Gerücht“, dass das Projekt langfristig doch auf 6.000 Betten hinauslaufen solle. Solange das im Raum stünde, sei eine Zustimmung weder von den Kritikern noch von der Kreis-SPD möglich, so Hofmeyer und Gottschalck abschließend.

 

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