Abrisskosten abgängiger Gebäude in den Nachtragshaushalt einstellen

Veröffentlicht am 01.10.2018 in Presse

Ehemaliges Tierheim Hümme. Foto: Peter Nissen

 

Antrag der SPD-Fraktion Hofgeismar: Abrisskosten abgängiger Gebäude in den Nachtragshaushalt einstellen

 

Die SPD-Fraktion in Hofgeismar beantragt Abrisskosten abgängiger Gebäude in den Nachtragshaushalt 2018 einzustellen. Denn in allen Stadtteilen und in der Kernstadt gibt es leer stehende, nicht mehr sanierungsfähige und damit abgängige Gebäude, die sich zu Schrottimmobilien mit den bekannten Auswirkungen auf die Nachbarschaft entwickeln. Hier wird in Abstimmung mit der Denkmalpflege nach machbaren Lösungen gesucht, aber teilweise bleibt nur der Abriss, der aber auch finanziert werden muss. Der SPD-Ortsverein Hümme nennt hier das leer stehende ehemalige Tierheim am Ortseingang als besonders schlimmes Beispiel. Beide Gebäude stehen seit mehreren Jahren leer, verfallen und inzwischen gehen sogar Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung und die Allgemeinheit von dem Grundstück aus, so Michael König als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Hümme. Die Stadt Hofgeismar hat die Immobilie inzwischen ersteigert und im Hinblick auf die anstehende Dorfentwicklung sollte ein Abriss der Gebäude zügig erfolgen, um die Folgenutzung der Fläche in der Konzeptentwicklung der Dorfentwicklung gemeinsam zu erörtern und festzulegen.

 

Für diesen Fall, und auch ähnlich gelagerte Fälle in den Stadtteilen und der Kernstadt, sollen Abrisskosten im Nachtragshaushalt 2018 verankert werden. Die SPD-Fraktion schlägt dafür einen Betrag in Höhe von 200.000 Euro vor, damit Magistrat und Verwaltung entsprechend handlungsfähig sind, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Nissen.

 

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