Kreis-SPD ruft zu Spenden für Opfer in Japan auf - Helfen, spenden und Konsequenzen ziehen

Veröffentlicht am 13.03.2011 in Allgemein

Uwe Schmidt

„Die furchtbare und zerstörerische Naturkatastrophe und der drohende atomare Super-Gau in Japan haben ein Ausmaß erreicht, das schier unvorstellbar ist. Das menschliche Leid ist unfassbar und wir denken an die vielen Opfer mit großer Sorge und tiefem Mitgefühl“, erklären Uwe Schmidt, SPD-Kreisvorsitzender und Ulrike Gottschalck, SPD-Fraktionsvorsitzende.

In Japan zeige sich in weiten Teilen des Landes ein Bild der Verwüstung. Die Menschen seien ohne Strom und teilweise obdachlos, Tausende würden vermisst und es gebe viele Tote und Verletzte. Oberste Prämisse müsse jetzt Hilfe sein. „Wir appellieren daher dringend an die Kreisbewohner: Spenden Sie jetzt für die Menschen in Japan“, so die Politiker. Eine gute Adresse sei die Aktion Deutschland Hilft, ein Bündnis von zehn renommierten deutschen Hilfsorganisationen. Spenden-Stichwort: Erdbeben/Tsunami Japan, Spendenkonto: 102030, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00

Die Ereignisse in Japan seien aber auch dramatischer Beleg dafür, dass die Atomkraft nicht beherrschbar ist. 25 Jahre nach Tschernobyl, stehe die Welt vor der nächsten Atomkatastrophe. Daher könne man in der Politik nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Schmidt und Gottschalck fordern die Bundesregierung auf, nicht auf das Karlsruher Urteil zu warten, sondern die Laufzeitverlängerung sofort zurückzunehmen. „Durch die Laufzeitverlängerung werden insbesondere die ältesten Reaktoren immer unsicherer und das atomare Risiko steigt auch bei uns in Deutschland“. Biblis beispielsweise sei nach 36 Jahren Laufzeit und über 840 Störfällen eine potenzielle Gefahr und das Sicherheitsrisiko steige von Jahr zu Jahr. Bei einem Störfall könnte eine atomare Wolke innerhalb kürzester Zeit auch unsere Region erreichen. Und dann? Wie sollen die Bürger reagieren? Sich einfach ins Auto setzten und flüchten? Oder doch lieber daheim ausharren und abwarten? Realistisch gesehen würde auch die beste Katastrophenplanung nicht mehr viel nützen. Nach dem unter Rot-Grün geschlossenen Atomkonsens wäre Block A nächstes Jahr und Block B 2013 abgeschaltet worden. Nach den von der Bundesregierung verlängerten Laufzeiten bleibt Biblis nun voraussichtlich bis 2018 am Netz und damit erhöht sich das Risiko elementar.

„Auch in Verantwortung für zukün­ftige Generationen setzen wir im Kreis gemeinsam mit Wissenschaft und Wirtschaft auf Erneuerbare Energien, die uns unabhängig machen, das Klima schützen und Arbeits­plätze schaffen“, so Schmidt und Gottschalck abschließend. Diese Politik müsse endlich auch in ganz Deutschland gelten.

 

Homepage SPD im Landkreis Kassel

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