SPD Stadtverband Hofgeismar

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Eon-Mitte-Rückkauf - Gottschalck (SPD): Vorfestlegung der FDP nicht hilfreich

Veröffentlicht am 06.06.2013 in Fraktion

Ulrike Gottschalck, MdB

Mit Erstaunen hat die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Ulrike Gottschalck auf die Äußerungen des Kreisvorsitzenden der Landkreis-FDP Björn Sänger reagiert, der den geplanten Rückkauf der Eon-Mitte-Anteile durch die betroffenen Landkreise ablehnt.

„Ohne die Ergebnisse der immer noch laufenden Verhandlungen zwischen Eon und den Kommunalen Anteilseigner zu kennen, legt sich die FDP im Landkreis Kassel, und mit ihr ihr Kreisvorsitzender, bereits jetzt endgültig fest und lehnt den geplanten Rückkauf ab. So sieht kein verantwortungsvoller Umgang mit einem solch wichtigen Thema aus“, so die Bundestagsabgeordnete.

Die SPD-Kreistagsfraktion unterstütze weiterhin Landrat Uwe Schmidt darin, alle Optionen für den Ankauf von Anteilen des Energiekonzerns Eon-Mitte zu prüfen. Dabei sei insbesondere die Beteiligung eines Partners aus dem Bereich der kommunalen Unternehmen zu prüfen, um die finanziellen Belastungen für den Kreis so gering wie möglich zu halten.

„Wir sehen durch die Übernahme weiterer Eon-Mitte-Anteile immer noch eine große Chance für eine kommunal und dezentral ausgerichtete Energieversorgung“, so Gottschalck. „Bei der Prüfung der Modalitäten zur Übernahme ist ferner, trotz aller Unkenrufe der FDP, der Erhalt der 1.300 Arbeits- und Ausbildungsplätzen von Eon-Mitte ein zwingendes Kriterium.“

Die Verhandlungen mit der Eon Energie AG über eine Rekommunalisierung ihres Aktienanteils sei eine große Chance für die Region. Daher müsse diese Thematik trotz aller damit verbundenen Herausforderungen von den kommunalen Anteilseignern sorgfältig geprüft und bewertet werden.

„Kommunaler Einfluss bietet den Vorteil, mehr Einfluss auf wirtschafts- und umweltpolitische Zielsetzungen der Energieversorgung zu nehmen. Zudem könnte die Wertschöpfung in der Region bleiben und auch der öffentlichen Hand zu Gute kommen. Deshalb sollte man zunächst die Ergebnisse der Verhandlungen abwarten, bevor man sich bereits jetzt endgültig festlege“, so Gottschalck abschließend.

 

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