SPD Stadtverband Hofgeismar

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SPD-Vorsitzender Schmidt: „Schwarz-Gelb buchsiert ÖPNV ins Abseits“

Veröffentlicht am 06.02.2012 in Landespolitik

Oliver Ulloth

Die hessische Landesregierung kürzt ab diesem Jahr die Zuweisungen für die Verkehrsverbünde jährlich um 20 Mio. Euro. Für den Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) bedeutet dies allein ca. acht Mio. Euro weniger in diesem Jahr.

„Dies wird sich nicht nur auf die Fahrpreise niederschlagen“, so der SPD-Kreistagsabgeordnete Oliver Ulloth (Vellmar), „wir befürchten auch, dass langfristig Verbindungen gestrichen werden müssen.“

„Fatal wird dies für die ländlichen Räume werden, wo sich bereits jetzt der demographische Wandel bemerkbar macht. Das halten wir nicht für zukunftsweisend“, ergänzt der JUSO-Unterbezirksvorsitzende Marcel Brückmann, „da die vom ÖPNV abgeschnittenen Orte unattraktiv für junge Familien werden. Das ließe jene Orte noch stärker altern. Den verbleibenden Einwohnern wird ohne ein öffentliches Mobilitätsangebot die Möglichkeit an der gesellschaftlichen Teilhabe genommen“, so Brückmann weiter.

„Für uns Sozialdemokraten ist der ÖPNV Bestandteil der Sozialpolitik. Wir haben uns dazu entschlossen, eine Initiative für den Erhalt der finanziellen Mittel ins Leben zu rufen“, sagte Uwe Schmidt, Vorsitzender der SPD im Landkreis Kassel. „Gemeinsam mit den anderen SPD-Kreisverbänden aller betroffenen nordhessischen Landkreise werden wir uns dafür stark machen, dass auch der ländliche Raum mit einem ordentlichen ÖPNV-Angebot versorgt ist und bleibt“, so Schmidt.

„Darüber hinaus lehnen wir die Planungen der schwarz-gelben Landesregierung, die beiden hessischen Verkehrsverbünde zusammenzulegen strikt ab. Wir halten es für wenig sinnvoll, Buslinien im nördlichsten Zipfel Hessens aus Hofheim (Main-Taunus-Kreis) zu planen und permanente Verteilungskämpfe struktureller Natur per Gesetz vorzuschreiben“, so Brückmann abschließend.

 

Homepage SPD im Landkreis Kassel

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