SOZIAL. ÖKOLOGISCH

SPD HOFGEISMAR

Kompromiss für den geplanten Windpark am Heuberg

Veröffentlicht am 03.12.2014 in Presse

SPD-Fraktion Hofgeismar begrüßt den Kompromiss mit der Bundeswehr für den geplanten Windpark am Heuberg

Der vom Hofgeismarer Stadtparlament auf den Weg gebrachte Windpark auf dem Heuberg hat eine weitere Hürde genommen. Nach der Ausschreibung des geeigneten Projektpartners, der Klärung des Themas Wasserschutzgebiet auf dem Heuberg und der Kompromissfindung mit den Belangen des Segelflugvereins auf der Dingel ist jetzt auch die Abstimmung mit der Bundeswehr hinsichtlich der Reduzierung des Nachtflugkorridors einvernehmlich gelöst worden. „Nachdem wir schon einige Einschränkungen hinnehmen mussten, freut uns die Kompromissbereitschaft der Bundeswehr besonders, denn dadurch kann der Windpark mit bis zu acht Anlagen jetzt wirtschaftlich projektiert werden und hat eine ernsthafte Chance auf Realisierung“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Nissen. 

„Auch auf die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung wurde in dem Verfahren immer besonders Wert gelegt. Ein Viertel der Anlage (aufgerundet) wird für die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vorgehalten“, sagt Fraktionsgeschäftsführer Burkhard Wagner. Ziel der Planungen sei immer gewesen, den Beitrag Hofgeismars an der Energiewende in Form von Windkraft an einem Standort zu zentrieren und keine Einzelstandorte zuzulassen. Wer in Windkraft investieren möchte, kann das zukünftig am Heuberg tun. Einzelanlagen, wie an der Friedenseiche geplant, sollten in dem nun beginnenden Flächennutzungsplanverfahren möglichst verhindert werden. In diesem Sinne verstehen die Sozialdemokraten auch den Antrag der WSD-Fraktion, in den Haushalt 2015 Rechtsberatungs- und verfolgungskosten gegen die Ansiedlung von Windkraftanlegen einzustellen. Gegen Einzelanlagen oder gegen Standorte nahe Schöneberg an der Beberbecker Allee sollten wir uns gemeinsam wehren und für unser eigenes Projekt auf den städtischen Flächen am Heuberg sollten wir uns als Stadtparlament zusammen einsetzten, auch damit ab 2016 die erheblichen Pachteinnahmen den städtischen Haushalt entlasten können, so Peter Nissen abschließend. 

 

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