SOZIAL. ÖKOLOGISCH

SPD HOFGEISMAR

Uneinigkeit im Stadtparlament verhindert Jugendversammlung

Veröffentlicht am 12.02.2016 in Presse

Jusos Hofgeismar kritisieren: Uneinigkeit im Stadtparlament verhindert Jugendversammlung

Nachdem die Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten (Jusos) in der SPD Hofgeismar es vorerst geschafft hatten das Thema Jugendpolitik zum Thema im Stadtparlament zu machen, gab es in der Stadtverordnetenversammlung Anfang Februar einen harten Dämpfer für die jungen Leute. Die Jusos Hofgeismar wollten  das Thema Jugendpolitik weiter aufgreifen und eine erste Bürgerversammlung für Jugendliche und jung gebliebene Bürger auf den Weg bringen. In der öffentlichen Stadtparlamentssitzung wurde dann aber entschieden, dass Thema Jugendpolitik und die geplante Bürgerversammlung für Jugendliche und junge Menschen auf ein undefinierbares Datum nach der Wahl zu verschieben.

Das ausgearbeitete Konzept der Jusos wurde im November 2015 im Parlament von CDU und WSD abgelehnt und von der WSD in der öffentlichen Ausschusssitzung sogar in den Ältestenrat überweisen. Wie bezeichnend, so Juso-Vorsitzender Philipp Weck. Dabei wurde deutlich, dass die Fraktionen von CDU und WSD die kritische Auseinandersetzung mit den jungen Menschen scheuen und das Thema Jugendpolitik für die beiden Fraktionen nicht die höchste Priorität genießt.

In der folgenden Sitzung des Stadtparlaments wurde seitens der CDU Fraktion dann aus der geplanten Jugendversammlung eine von der HNA auszurichtende Veranstaltung. Neutralität sollte gewahrt bleiben, was alle für Gut befanden.

Am Montag war es dann die CDU Fraktion, die den Antrag stellte, dass Vertreter aller Fraktionen bei der Jugendversammlung auf dem Podium vertreten sein sollten, anscheinend sollte so auf Kosten der jungen Menschen Wahlkampf gemacht werden. Damit war eine öffentliche Jugendversammlung vor der Wahl unmöglich geworden. CDU und WSD hatten ihr Ziel erreich: das Thema Jugendpolitik wird in die nächste Legislaturperiode verbannt!

,,Wir sind extrem verärgert, dass eine Versammlung für junge Menschen, in der diese ihre Sorgen und Nöte nennen können und mal aufzeigen können was aus ihrer Sicht anders werden soll, von den CDU und WSD Fraktionen zu so einem Politikum gemacht wird. Wir hatten unsere Unterstützung zur Hilfe bei der Ausrichtung der Versammlung angeboten, egal in welcher Form sie nun stattgefunden hätte“, so Juso Vorsitzender Philipp Weck.

„Die regulären Bürgerversammlungen wurden auch nicht auf die Zeit nach der Wahl verschoben, aber anscheinend wird hier mal wieder mit zweierlei Maß gemessen und die Jugend zieht mal wieder den Kürzeren“, so Philipp Weck weiter. 

 

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