
Im Hofgeismarer Stadtteil Hümme hat kürzlich die Bäckerei aus gesundheitlichen Gründen schließen müssen, weiterhin ist der Lebensmittelladen geschlossen, so dass die Nahversorgung im Ort nicht mehr gewährleistet ist. Grund genug für den SPD-Ortsverein sich nach Alternativen umzuschauen. Dabei ist man auf die stark expandierende Kette Enso aus Bremen gestoßen, die in Dörfern vergleichbarer Größe ihr Modell TANTE ENSO als moderne Nahversorgungsläden mit permanenten Öffnungszeiten (24/7), Zutritt und Bezahlung per Tante Enso-Checkkarte und einem großen Warenangebot zu moderaten Preisen aufbaut. Um sich selbst ein Bild von diesem Ladenkonzept zu machen, ist eine Abordnung des SPD-Ortsvereins zum nächstgelegenen Tante Enso Laden nach Bad Driburg-Neuenheerse gefahren. Vor Ort wurde man von der dortigen Geschäftsführerin empfangen und in einem Rundgang von den Vorzügen des modernen Nahversorgungsmarktes überzeugt. „Nicht nur das große Sortiment auch mit frischem Obst und Gemüse und die mit den großen Lebensmittelketten vergleichbaren Preise haben uns angesprochen, sondern auch die helle und moderne Ladengestaltung“, so SPD-Ortsvereinsvorsitzender Michael König. Neben den permanenten Öffnungszeiten via Checkkarte ist auch an einigen Tagen in der Woche Personal im Haus. „So können Kunden neben der digitalen Bezahlweise auch noch mit Bargeld bezahlen“, ergänzt Ortsvorsteher Ingo Pies. Insgesamt hält der SPD-Ortsverein das Konzept für überzeugend und nun will man prüfen, ob es auf Hümme übertragbar ist. Dafür würden die ehemaligen Gemeindehäuser in Frage kommen, wenn der Kindergarten wieder umgezogen und an seinem alten, renovierten und erweiterten Standort wieder heimisch ist.